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Öffentlich lesbarer Thread
Warum ich mich immer noch so schäme, wenn mein Sohn fragt
Von yvonne_koks_alleinvor 1 Std.💬 0❤️ 0
Hallo ihr Lieben,
ich schreib euch heute mit so einem Kloß im Hals. Es ist, naja, ein bisschen über einen Monat jetzt, dass ich clean bin. 34 Tage, um genau zu sein. Das ist für mich ein riesen Ding, echt. Aber dann kommt mein Sohn. Er ist jetzt bei seinem Papa, weil… naja, ihr wisst schon. Und er hat diese Art, mich anzuschauen, so voller Fragen, aber auch so unschuldig.
Gestern hat er gefragt, wann Mama denn wieder richtig mit ihm spielen kann, so richtig auspowern. Und ich hab ihn angeguckt und diese Panik in mir drin gefühlt. Weil ich weiß, dass ich nicht immer die Kraft hab, oder diese innere Unruhe, die mich dann doch wieder ablenkt, selbst wenn ich es nicht will. Ich hab ihm gesagt, dass Mama gerade ein bisschen müde ist, aber bald wieder fit ist. Aber diese Lüge… die frisst mich auf.
Ich hab diese ganze Zeit versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, wisst ihr? Als Selbstständige, alleinerziehend, da muss man ja immer stark sein, immer funktionieren. Und das Koks hat mir dabei geholfen, irgendwie. Es hat mir das Gefühl gegeben, alles im Griff zu haben, auch wenn es genau das Gegenteil war. Jetzt bin ich clean, und ich merke, wie tief diese Scham sitzt. Ich schäme mich dafür, was ich getan hab, wie ich meinen Sohn vernachlässigt hab, auch wenn ich es nicht bewusst wollte. Ich schäme mich, dass er jetzt woanders wohnt.
Wie geht ihr damit um, wenn eure Kinder oder eure Liebsten merken, dass was war, oder wenn sie euch auf eine Art angucken, die euch an eure Fehler erinnert? Ich will doch nur, dass mein Sohn wieder Vertrauen hat, dass er merkt, dass Mama wieder die Alte ist. Aber ich hab Angst, dass diese Narben zu tief sind.
Ich bin gerade echt am Ende mit meinen Kräften.
Warum ich mich immer noch so schäme, wenn mein Sohn fragt
Von yvonne_koks_allein · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Hallo ihr Lieben,
ich schreib euch heute mit so einem Kloß im Hals. Es ist, naja, ein bisschen über einen Monat jetzt, dass ich clean bin. 34 Tage, um genau zu sein. Das ist für mich ein riesen Ding, echt. Aber dann kommt mein Sohn. Er ist jetzt bei seinem Papa, weil… naja, ihr wisst schon. Und er hat diese Art, mich anzuschauen, so voller Fragen, aber auch so unschuldig.
Gestern hat er gefragt, wann Mama denn wieder richtig mit ihm spielen kann, so richtig auspowern. Und ich hab ihn angeguckt und diese Panik in mir drin gefühlt. Weil ich weiß, dass ich nicht immer die Kraft hab, oder diese innere Unruhe, die mich dann doch wieder ablenkt, selbst wenn ich es nicht will. Ich hab ihm gesagt, dass Mama gerade ein bisschen müde ist, aber bald wieder fit ist. Aber diese Lüge… die frisst mich auf.
Ich hab diese ganze Zeit versucht, die Fassade aufrechtzuerhalten, wisst ihr? Als Selbstständige, alleinerziehend, da muss man ja immer stark sein, immer funktionieren. Und das Koks hat mir dabei geholfen, irgendwie. Es hat mir das Gefühl gegeben, alles im Griff zu haben, auch wenn es genau das Gegenteil war. Jetzt bin ich clean, und ich merke, wie tief diese Scham sitzt. Ich schäme mich dafür, was ich getan hab, wie ich meinen Sohn vernachlässigt hab, auch wenn ich es nicht bewusst wollte. Ich schäme mich, dass er jetzt woanders wohnt.
Wie geht ihr damit um, wenn eure Kinder oder eure Liebsten merken, dass was war, oder wenn sie euch auf eine Art angucken, die euch an eure Fehler erinnert? Ich will doch nur, dass mein Sohn wieder Vertrauen hat, dass er merkt, dass Mama wieder die Alte ist. Aber ich hab Angst, dass diese Narben zu tief sind.
Ich bin gerade echt am Ende mit meinen Kräften.