Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Sonntagsfrühstück plötzlich zum Trigger wird – was macht ihr
Ich sitz hier am Kuchentisch, sonntags früh, der Kaffee ist noch warm und die Kids drehen sich im Schlafsack. Mein Mann kommt mit 'nem leeren Weinglas aus der Kuche, sagt nur „guten Morgen“ und legt das Teil auf den Tresen. Ich weiß sofort, dass das hier wieder ein Alarm ist, obwohl er seit drei Jahren trocken ist. Ich hab mich drauf eingestellt, dass sonntags eigentlich die ruhige Zeit ist, aber genau jetzt, wo ich gerade die Fruhstückssuppe fur die Kleinen rühre, krieg ich dieses nciht loszuwerdende Gefühl, dass alles wieder aus dem Ruder laufen konnte.
Ich hab versucht, das Glas sofort in die Spulmaschine zu schieben, aber dann kam das alte Schuldgefühl hoch: „Hab ich nicht genug gesagt? Hab ich ihn nicht genug unterstutzt?“ Ich hab fast das Handtuch hingelegt, wie ich neulich in meinem Post über das morgendliche Aufgeben geschrieben habe, aber dann kam mir der Gedanke, dass ich ihm trotzdem nicht die Freiheit geben kann, das zu trinken, ohne dass ich mich selbst dabei verliere.
Jetzt sitz ich hier, die Kinder schlafen noch, und ich frag mich, wie ihr das handhabt, wenn ein scheinbar harmloses Glas in der Sonntagsroutine plotzlich zu einem riesigen Stressfaktor wird. Gibt es kleine Tricks, die euch helfen, das Glas wegzulegen, bevor ihr euch in den Gedanken verliert? Ich bin echt gespannt auf eure Ideen 🙏.
