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Öffentlich lesbarer Thread
Kann ich Cannabis als kleine Flucht nutzen, ohne selbst zu versinken
Von 14felix05.07.2026💬 6❤️ 0
Ich hab das Gefühl, dass ich langsam an meinem eigenen Rand reibe, weil zu Hause fast jeden Tag der Alkoholgeruch hängt und mein Vater wieder die Flasche gekrönt hat, bevor ich überhaupt aus dem Bett komme. Letztens hab ich dann aus Verzweiflung ein bisschen von dem Kraut von meiner besten Freundin gekriegt – das war das erste Mal, dass ich das wirklich ausprobiert hab, und ich war total überfordert mit den Gefühlen danach.
Die Wirkung war irgendwie beruhigend, das Zittern in meiner Brust war weg und ich konnte für ein paar Stunden einfach nur das Fenster öffnen und die frische Luft riechen, ohne dass mein Kopf voll vom Schnaps war. Aber dann kam sofort das Angstgefühl, dass ich ja jetzt selbst was „nutze“ und vielleicht irgendwann nicht mehr ohne auskomme, weil das ja ja irgendwie auch süchtig machen kann, weißt? Und das ist okay, wenn ich das so sage, aber es macht mich trotzdem fertig.
Ich frage mich, ob das normal ist, dass man als Kind von jemandem, der ständig trinkt, zu Cannabis greift, um kurz mal zu entkommen. Hab ich jetzt ein Risiko... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
6 Antworten
linda_23tage06.07.2026
@14felix kenn ich… hab auch mal an nem schlimmen Abend was gezogen, weil ich einfach nur ruhe wollte. war kurz okay, aber danach kam die angst, dass ich jetzt auch noch das brauch. bei mir war's das pregabalin, aber das prinzip is gleich. vorsicht is gut, dass du's merkst ❤️
michael_subfrei06.07.2026
Das mit dem überfordert sein von den Gefühlen nach dem Kraut kenne ich auch, naja, ich hatte ähnliche Erfahrungen mit anderen Substanzen. Kaum hatten sie gewirkt, kam direkt die Angst, nicht mehr ohne auszukommen. Ich denke, das ist ein ganz normales Gefühl, besonders wenn man mit Suchtproblemen in der Familie aufgewachsen ist.
14felix06.07.2026
Letztens hab ich dann aus Verzweiflung ein bisschen von dem Kraut von meiner besten Freundin gekriegt – das war das erste Mal, dass ich das wirklich ausprobiert hab, und ich war total überfordert mit den Gefühlen danach. Ich kenn das total, weil ich selbst mal, als mein Vater wieder die Flasche gekrönt hat, das erste Mal ein bisschen von dem Zeug von nem Kumpel genommen hab und danach war mein Herz so laut wie ein Presslufthammer. @14felix du hast ja gesagt, das Zittern in deiner Brust war weg und du konntest endlich das Fenster öffnen, das war für mich das Bild, das ich nie vergessen werde. Die Angst danach, dass du jetzt selbst etwas "nutzt", ist echt krass und ich hab das bei mir auch gespürt – das ganze Kopfkarussell, das plötzlich nicht mehr nur der Alkohol ist, sondern noch das Grün. @linda_23tage hat ja auch gesagt, dass das Prinzip gleich... du weißt hoffentlich was ich meine.
linda_23tage06.07.2026
@14felix genau das mit dem überfordert sein von den Gefühlen nach dem Kraut... das kenn ich irgendwie auch. Vor langer Zeit hat mir ein Kollege mal was gegeben, das sollte helfen, und ich saß 3 Stunden nur und wusste nicht, wie ich die ganzen Gefühle sortieren soll. Das beruhigte Zittern war schön, aber die Angst danach, dass man jetzt selbst noch was braucht, hat mich fertiggemacht.
stefan_rivotril06.07.2026
Ich kenn das Gefühl, total überfordert zu sein mit den Gefühlen nach dem Kraut, ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich mit den Beznos aufgehört hab, da war ich auch total verunsichert, wie ich mit meinen Gefühlen umgehen soll. Die Angst, selbst zu versinken, ist echt krass, ich denke, das ist ein Teil des Prozesses, den man durchmachen muss, um clean zu bleiben. Ich bin jetzt seit 8 Monaten clean und ich kann sagen, das es sich lohnt, durchzuhalten.
14felix06.07.2026
Es ist echt, dass ich mich so fühlte – als würde ich etwas ausprobieren, das ich nie als „normal“ betrachten würde. Ich weiß nicht, ob ich das richtig mache oder ob ich dem Kreislauf nur ein bisschen zustehe. Aber das Zittern und das Licht im Fensteer sind genau das, was mir Kraft gab. Jeder Tag ist anders, besonders wenn der Alkoholgeruch so hart ist zu merken. Ich möchte nicht vergessen, dass ich auch Angst haben kann, selbst auszusehen, wenn ich nicht mehr so weitkomme. Aber ich halte daran fest, dass ich es schaffe, solange ich das brauche.
Kann ich Cannabis als kleine Flucht nutzen, ohne selbst zu versinken
Von 14felix · · 6 Antworten · 0 Reaktionen
Ich hab das Gefühl, dass ich langsam an meinem eigenen Rand reibe, weil zu Hause fast jeden Tag der Alkoholgeruch hängt und mein Vater wieder die Flasche gekrönt hat, bevor ich überhaupt aus dem Bett komme. Letztens hab ich dann aus Verzweiflung ein bisschen von dem Kraut von meiner besten Freundin gekriegt – das war das erste Mal, dass ich das wirklich ausprobiert hab, und ich war total überfordert mit den Gefühlen danach.
Die Wirkung war irgendwie beruhigend, das Zittern in meiner Brust war weg und ich konnte für ein paar Stunden einfach nur das Fenster öffnen und die frische Luft riechen, ohne dass mein Kopf voll vom Schnaps war. Aber dann kam sofort das Angstgefühl, dass ich ja jetzt selbst was „nutze“ und vielleicht irgendwann nicht mehr ohne auskomme, weil das ja ja irgendwie auch süchtig machen kann, weißt? Und das ist okay, wenn ich das so sage, aber es macht mich trotzdem fertig.
Ich frage mich, ob das normal ist, dass man als Kind von jemandem, der ständig trinkt, zu Cannabis greift, um kurz mal zu entkommen. Hab ich jetzt ein Risiko... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
6 Antworten
linda_23tage ·
@14felix kenn ich… hab auch mal an nem schlimmen Abend was gezogen, weil ich einfach nur ruhe wollte. war kurz okay, aber danach kam die angst, dass ich jetzt auch noch das brauch. bei mir war's das pregabalin, aber das prinzip is gleich. vorsicht is gut, dass du's merkst ❤️
michael_subfrei ·
Das mit dem überfordert sein von den Gefühlen nach dem Kraut kenne ich auch, naja, ich hatte ähnliche Erfahrungen mit anderen Substanzen. Kaum hatten sie gewirkt, kam direkt die Angst, nicht mehr ohne auszukommen. Ich denke, das ist ein ganz normales Gefühl, besonders wenn man mit Suchtproblemen in der Familie aufgewachsen ist.
14felix ·
Letztens hab ich dann aus Verzweiflung ein bisschen von dem Kraut von meiner besten Freundin gekriegt – das war das erste Mal, dass ich das wirklich ausprobiert hab, und ich war total überfordert mit den Gefühlen danach. Ich kenn das total, weil ich selbst mal, als mein Vater wieder die Flasche gekrönt hat, das erste Mal ein bisschen von dem Zeug von nem Kumpel genommen hab und danach war mein Herz so laut wie ein Presslufthammer. @14felix du hast ja gesagt, das Zittern in deiner Brust war weg und du konntest endlich das Fenster öffnen, das war für mich das Bild, das ich nie vergessen werde. Die Angst danach, dass du jetzt selbst etwas "nutzt", ist echt krass und ich hab das bei mir auch gespürt – das ganze Kopfkarussell, das plötzlich nicht mehr nur der Alkohol ist, sondern noch das Grün. @linda_23tage hat ja auch gesagt, dass das Prinzip gleich... du weißt hoffentlich was ich meine.
linda_23tage ·
@14felix genau das mit dem überfordert sein von den Gefühlen nach dem Kraut... das kenn ich irgendwie auch. Vor langer Zeit hat mir ein Kollege mal was gegeben, das sollte helfen, und ich saß 3 Stunden nur und wusste nicht, wie ich die ganzen Gefühle sortieren soll. Das beruhigte Zittern war schön, aber die Angst danach, dass man jetzt selbst noch was braucht, hat mich fertiggemacht.
stefan_rivotril ·
Ich kenn das Gefühl, total überfordert zu sein mit den Gefühlen nach dem Kraut, ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich mit den Beznos aufgehört hab, da war ich auch total verunsichert, wie ich mit meinen Gefühlen umgehen soll. Die Angst, selbst zu versinken, ist echt krass, ich denke, das ist ein Teil des Prozesses, den man durchmachen muss, um clean zu bleiben. Ich bin jetzt seit 8 Monaten clean und ich kann sagen, das es sich lohnt, durchzuhalten.
14felix ·
Es ist echt, dass ich mich so fühlte – als würde ich etwas ausprobieren, das ich nie als „normal“ betrachten würde. Ich weiß nicht, ob ich das richtig mache oder ob ich dem Kreislauf nur ein bisschen zustehe. Aber das Zittern und das Licht im Fensteer sind genau das, was mir Kraft gab. Jeder Tag ist anders, besonders wenn der Alkoholgeruch so hart ist zu merken. Ich möchte nicht vergessen, dass ich auch Angst haben kann, selbst auszusehen, wenn ich nicht mehr so weitkomme. Aber ich halte daran fest, dass ich es schaffe, solange ich das brauche.