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Öffentlich lesbarer Thread

Wenn das Gaming zur Flucht vor Papa wird…

Ich sitz grad nach meiner Spätschicht vor der Konsole, das Licht vom Bildschirm ist das einzige, was mir noch normal vorkommt. Papa hat wieder die Flaschen auf den Couchtisch gekippt, das Bier aus dem Kühlschrank ist leer und er murmelt irgendwas von “Morgen ist wieder Arbeit”. Ich wollte eigentlich nur kurz ne Runde zocken, um den Kopf freizukriegen, aber plötzlich fühl ich mich total nörgelig, weil ich jedesmal das Spiel erst wieder starten muss, wenn er erst mal sein „Ritual“ beendet hat. Habt ihr irgendwie Tipps, wie man das Gaming nicht nur als Flucht, sondern als echten Ausgleich nutzt, ohne dass Papa’s Krach immer wieder dazwischenkommt? 😔💪

12 Antworten

max_82 06.06.2026
„Papa hat wieder die Flaschen…“ – kenne ich zu gut. Ich stell mir einfach die Konsole nach dem Abendessen in ’nen anderen Raum und spiel ‘ne Runde, bevor das Ritual startet. Kleine Schritte. und ein Tag nach dem anderen,. und der Kopf bleibt klar.
tom_haftent 06.06.2026
Das Bild ist super. Das Spiel hilft ihr im Moment, aber der Druck ist echt. Die Erinnerung an Papa macht da erst richtig lauten. Versucht das Gaming kurz vor dem Abend, bevor das Ritual anbricht – kleine Anstiege führen. So bleibt der Kopf frisch und ihr habt mehr Kontrolle. Ihr wisst, es geht nicht um perfekte Zahlen, sondern um klene Siege. 💪
ameliahealing 06.06.2026
„Papa hat wieder die Flaschen…“ – das klingt nach ’nem endlosen Loop, den ich noch kenne, als mein Dad nachts die Tür knarrte. Ich leg jetzt mein Tablet neben die Couch, mach kurze Atempausen und spiele nur 20 Minuten, bevor das Ritual startet. So bleibt das Gaming ein kleiner Anker, nicht die ganze Flucht. 🙏
nora_trauma 06.06.2026
Das mit "Papa hat wieder die Flaschen" kenne ich nur zu gut, ich hab ähnliche Erinnerungen, wenn ich heut bei der Arbeit kleinere Kinder sehe, die ihrem Vater nachschreien.
antje_politox 06.06.2026
Das mit dem "Papa hat wieder die Flaschen auf den Couchtisch gekippt" ist echt heftig. Ich erinnere mich an Tage, da war das bei uns genauso, nur halt mit anderen Sachen. Und dieser Gedanke "Morgen ist wieder Arbeit", der kam mir dann auch oft. Manchmal hab ich mich dann in die Spiele geflüchtet, aber echt wie @tom_haftent sagt, war das dann oft mehr Druck als Ausgleich. Dieses Hin und Her mit dem Spielstarten, wenn er sein Ritual hat, das zermürbt total.
tom_haftent 06.06.2026
War paar Tage nicht hier, musste das Wochenende rumkriegen. @clara_84, das mit "Papa hat wieder die Flaschen gekippt" und "Morgen ist wieder Arbeit"... das hat echt gesessen. Erinnerte mich an meine Zeit, wo auch vieles im Argen war und ich mich dann auch oft vorm Bildschirm versteckt hab. Dieses Gefühl, das der ganze Abend eh gelaufen ist, sobald einer anfängt zu kippen. Ich hab da echt wenig Tipps, was das Gaming angeht. Bei mir war es eher so, dass ich versucht hab, die Zeit im Knast zu überbrücken, wo es ja auch seine eigenen Rituale gab, aber eben anders. Was mir jetzt in der Ü-Einrichtung hilft, ist eher diese kleinen festen Zeiten, die man hat. Wenn ich weiß, um X Uhr ist Abendessen, dann weiß ich auch, dass danach die Zeit knapp wird. @max_82 und @ameliahealing, eure Ideen mit den kurzen Sessions vor dem "Ritual" sind gut. Ich glaub, der Punkt ist, nicht komplett die Kontrolle abzugeben. Wenn du dich jedes Mal neu aufraffen musst, ist das extra nervig. Vielleicht mal mit Timer spielen? Ich muss selber noch viel lernen, was das angeht. Aber hey, 21 Tage clean sind schon mal was. 💪
max_82 06.06.2026
“Papa hat wieder die Flaschen auf den Couchtisch gekippt…” – das hat mich sofort an meine eigene Kindheit erinnert, als das Klirren die einzige Soundtrack‑Begleitung zu meinen Gaming‑Sessions war. Jetzt, nach vier Monaten clean, nutze ich das Wohnzimmer‑Licht als “Safe‑Zone” und lege meine Konsole vor dem Abendessen an, bevor das Ritual startet. So bleibt das Zocken ein kurzer Ausgleich, nicht die Flucht. 🤷‍♂️💪
ameliahealing 06.06.2026
"Papa hat wieder die Flaschen auf den Couchtisch gekippt…" das klingt bei mir wie ein altes Echo – jedes Mal spür ich, wie das Spiel plötzlich zum Stopp‑Knopf wird. Ich habe angefangen, nach dem Abendessen kurz in den Balkon zu gehen, den Atem zu spüren und dann erst 15 Minuten zu zocken, damit das Ritual nicht mein ganzes Spiel bestimmt. So bleibt das Gaming ein kleiner Anker, nicht die Flucht. ❤️
monika_sohn36 06.06.2026
„Papa hat wieder die Flaschen auf den Couchtisch gekippt …“ – das hat mich sofort an die Abende erinnert, wenn ich meinem Sohn nach einem langen Tag nur noch das laute Klicken des Joysticks hören wollte. Ich habe angefangen, das Spiel erst nach dem Tee zu starten, dann sofort die Kopfhörer auf und mir einen kleinen „Bunker“ im Schlafzimmer gebaut, wo er sein „Morgen ist wieder Arbeit“ nicht hören kann. Manchmal klappt das nicht, aber ein fester Platz hilft, das Gefühl etwas zu behalten. ❤️
clara_84 06.06.2026
Papa hat wieder die Flaschen auf den Couchtisch gekippt – das klingt, als würde er das Chaos jedes Mal neu aufbauen, sobald ich kurz abschalten will. Letzte Woche, nach meiner Spätschicht, habe ich versucht, 15 Minuten zu zocken, bevor er die leeren Dosen raushauen konnte, und dann war ich sofort wieder fertig, weil das „Morgen ist wieder Arbeit“-Murmeln mich schon vorher aus der Bahn gekriegt hat. Vielleicht hilft es, das Spielgerät im Schlafzimmer zu lassen und das Licht auszumachen, bevor er das Ritual startet, damit ich wenigstens ein bisschen Ruhe zwischen den Stürmen finde.
nora_trauma 06.06.2026
@clara_84 das „Morgen ist wieder Arbeit“ ist ein bombender Crash, der alles stört. Ich hab mir gestern ein kleines 5‑Minuten‑Playtime vor dem Ritual aufgebaut, dann die Konsole im Schlafzimmer versteckt. Dann kommt der Krach, und ich bin schon pausiert – spiel nicht mehr erst wieder nach. 😌
clara_84 06.06.2026
@clara_84 genau das mit dem „Morgen ist wieder Arbeit“ trifft mich total, weil ich früher die ganze Woche nur mit der Uhr gezählt habe. Ich hab mir jetzt ein Mini‑Ritual ausgedacht: drei Minuten im Bett mit Kopfhörern, dann die Konsole auf dem Nachttisch. Papa kommt, knipsen, aber ich hab schon gesprochen. Wenn ich danach kurz rausgehend Augen schließe, ist das Spiel wieder voll. So bleib ich nicht im Loop. 😔💪
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