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Öffentlich lesbarer Thread

Wann wird das Game‑Ticket zur Therapie

Hab das Gefühl, dass das Zocken jetzt fast mein einziger Ausweg aus dem Kopf‑Kram ist. Seit ein paar Monaten clean (ka, genau 5 Monate, aber das macht ja eh keinen Unterschied, wenn ich wieder die Uhr an den Controller pack). Heute war wieder so ein Tag, an dem ich nach Arbeit im betreuten Wohnheim einfach nur noch “nur noch ein Match” sagen wollte. Ich log mich ein, die Runde läuft, und plötzlich merke ich, dass ich das Gefühl von Stress und diesem „zu viel“ im Hinterkopf einfach wegschiebe, weil das Spiel mir ‘ne kleine Flucht gibt. Aber dann, um halb neun, sitzt die ganze Truppe im Voice‑Chat rum, und ich spür, wie das Adrenalin kribbelt, das ich eigentlich nur von der Substitution kenne. Ist das jetzt schon “ein bisschen zu viel” oder nur noch ein Hobby, das mir hilft, clean zu bleiben? Wie geht ihr mit dem Drang um, immer noch 'ne Runde zu zocken, wenn das Leben sonst schon genug Druck macht? 😔💭
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