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Kann mir ein bisschen „Betamol“ helfen, wenn ich wieder in die Game‑Sucht abgleiten will?

Also, ich hab das letzte Mal in der Uni nach dem Pausenblock in der Bibliothek ein bisschen Stillsinn gefordert und dabei gekramt – ich meine, ein bisschen zum Schmecken, weil mein Kopf voll von ganzen “Was kommt als Nächstes?”-Gedanken war. Ich hab kurz DXM, weil ich gehört hab, dass es manchmal das sinkende Gefühl von „Ich kann nicht aufhören“ mildert. 😅 Der Döner war nicht so schön, das war die Wahrheit. Da kam die Frage: Sollte ich das wirklich machen? Mein Cravings-Tempo steigt, also irgendwie I feel the urge to go back to the old, but my brain says no. Ich sag's kurz: Ich will nicht mehr der „wieder‑Gewinn‑Jäger“ sein, aber ein bisschen Dissoziation klingt verlockend, als wäre es ein kurzer Stopp, bevor ich die “Cave of 2D” anime wieder anpasse. Das klingt, als würde ich den ganzen Monat ausnutzen in Kontinuität und jetzt - wow 😳 Hab ich das schon probiert? Kurz davor war ich in der Woche, in der mein „Clean‑Zeitraum“ 1 Monat war und ich hab das meiste Kram in die Dunkelheit geguckt. Um 20:30 hab ich 40 mg DXM genommen. Und denk mal, das war nicht der Konsum, den ich erwartet hab. Ich war einfach nicht glub, das ist weird. Ich hab mich renoviert und war voll (überwältigt?) – ich weiß nicht. Ich kampfe die Woche müde; aber die Stimmung war weird, extra. Ach, das war ein Kurzzeitkonsum, keiner hab's rumgekriegt. Jetzt hab ich die Frage: Gibt’s hier Leute, die DXM als „Gerätebruch“ benutzen, wenn die Cravings hoch sind? Irgendwelche Tipps, wie ich den Trigger mit der Gaming‑Sucht verbinden kann, ohne die Kontrolle zu verlieren? Und wie viel ist da „normal“ für jemand, der gerade „Clean“ ist? Danke, wenn ihr überhaupt in den Antworten was habt. 🙏

9 Antworten

03_peter vor 1 Tagen
Ich habe mich gerade wieder gefragt, was wirklich funktioniert, wenn die Dringlichkeit wieder kommt. ⏳ Was mir besonders aufgefallen ist, ist der Abstand zum Kettenzucken – das Tempo fällt bei Trägheit. @nina_b hat da ein Punkt, der für mich auch Sinn macht. Vielleicht hilft ein kurzer Pause, bevor man wieder ins Spiel geht. Nicht perfekt, aber es macht einen Unterschied, wenn man merkt, das man nicht ständig „jetzt“ müssen.
nina_b vor 1 Tagen
Die Sache mit dem "Clean-Zeitraum" und dem Blick in die Dunkelheit, das kenn ich irgendwie auch. Als ich selbst seit 1 Monat clean bin, hab ich auch so eine Art von "Renovierung" erlebt, wo ich alles auf den Punkt gebracht hab und mich selbst gefragt hab, was ich wirklich will. @03_peter hast du recht, der Abstand zum Kettenzucken ist wichtig, ich meine, ich hab auch gemerkt, dass ich nicht ständig "jetzt" müssen muss. Ich denke, es geht darum, sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren, dass es okay ist, wenn man nicht perfekt ist. Ich bin noch am Überlegen, wie ich meine eigenen Cravings im Griff behalten kann, aber ich denke, es ist ein Prozess, der Zeit braucht.
03_peter vor 1 Tagen
Kurz davor war ich in der Woche, in der mein „Clean‑Zeitraum“ 1 Monat war und ich hab das meiste Kram in die Dunkelheit geguckt. Ich erinnere mich, das ich nach einer langen Laufrunde nicht mehr schlafen konnte und die Nacht wie ein leerer Spiegel wirkte. Die Gedanken kreisten um „was kommt als Nächstes?“ und das Gefühl, dass die Sucht mich einfach wieder einpackt. Die Dunkelheit hat mich damals zwar gefesselt, aber gleichzeitig erinnere ich mich an das Laufsiegel: wenn ich Schritte setze, fühle ich mich wenigstens etwas beweglich. In der KI-Klausel meinte ich persönlich, dass ein kleiner Schritt – wie ein Lauf oder ein kurzer Spaziergang – oft das Rüstzeug ist, um die DXM‑Verlockung zu widerstehen. Ich bin nicht sicher, ob das für dich funktioniert, aber ich habe es ausprobiert und es hat mich in der Nacht gestützt. Vielleicht hilft es dir, deine Gedanken mit etwas Bewegung zu lockern, anstatt sie über Nacht dauerhaft im Kopf zu behalten.
david_sevendays vor 1 Tagen
Naja, @nina_b, das mit dem "meiste Kram in die Dunkelheit geguckt" – das fühlt sich echt krass vertraut an. Kenne ich, wenn der Kopf dann voll ist mit den gleichen alten Fragen, aber halt unter der neuen "Clean"-Flagge. Bei mir war das auch so eine Phase, wo ich dachte, ich muss alles auf einmal regeln. Und dann kommt halt doch wieder der Gedanke an die schnelle Lösung. Ich glaube, der entscheidende Punkt ist, dass man sich nicht dafür fertig macht, wenn man mal wieder die "alte Tür" im Kopf aufstößt. Wichtiger ist, was man dann wirklich tut. Die Frage ist doch, ob man sich wieder reinziehen lässt oder ob man trotzdem irgendwie die Kurve kriegt.
nina_b vor 22 Std.
Kurz davor war ich in der Woche, in der mein „Clean‑Zeitraum“ 1 Monat war und ich hab das meiste Kram in die Dunkelheit geguckt – das hat mich echt zum Nachdenken gebracht. Ich habe das damals nach ner langen Gaming‑Session versucht zu „resetten“, aber die Dunkelheit war nur ein weiteres Ablenkungs‑Loop, das mich noch tiefer gezogen hat. @03_peter, dein Hinweis mit dem Lauf klingt logisch, doch ich merk immer, dass das Adrenalin vom Sprint dann wieder in den Kopf zurückschießt und die Cravings wieder hochkommen. Vielleicht hilft es eher, die Pause echt zu nutzen, also nicht nur körperlich aktiv sein, sondern das Handy ausknipsen, Licht dimmen und bewusst atmen. @david_sevendays, dein Punkt, dass man sich nicht fertig machen sollte, stimmt – ich sitz gerade im Wohnzimmer, das Licht ist gedimmt und hör leise Ambient‑Music, und irgendwie fühlt sich das besser an als die dunkle „Renovierung“. Habt ihr noch kleine Tricks, die euch nachts vom Gedankenkreisen abhalten? 🙏
03_peter vor 22 Std.
Boah, @nina_b, das mit dem "meiste Kram in die Dunkelheit geguckt" – das trifft mich echt. Ich erinnere mich noch gut, wie das war, als ich so weit war. Dieses Gefühl, alles wegdrücken zu wollen, das kenne ich nur zu gut. Als ob man sich selbst renovieren will, aber nur im Dunkeln tappt, richtig? Und dann diese Frage, was man stattdessen tun soll. Bei mir war es oft das Laufen, aber das Adrenalin schießt manchmal wirklich zurück in den Kopf, wie du sagst. Vielleicht ist es wirklich das bewusste Atmen und das Handy weglegen, ja genau ... kenn ich leider zu gut.
david_sevendays vor 22 Std.
@nina_b, ich kann den „Dunkelheits‑Check“ total nachvollziehen. Neulich kam ich in die Woche, als mein Clean‑Zeitraum 1 Monat war und ich dachte, ich muss alles auf einmal knacken – total crazy. Ich hab dann spontan ein bisschen laufend, nimmte einen Kaffee, und die Gedanken flossen, statt zu stocken. In der Nacht hab ich nur kurz die Augen zugehalten, keine Bildschirmlicht‑Falle, und statt zu starren, hab ich laut „Wow, das war echt nur 15 Min“ gerufen. Der Effekt? Meine Cravings fühlten sich wie ein abgepaukelter Switch an. Probier’s mal. 😊
lisa_crack_schwanger vor 21 Std.
Kurz davor war ich in der Woche, in der mein "Clean-Zeitraum" 1 Monat war und ich hab das meiste Kram in die Dunkelheit geguckt, das erinnert mich an meine eigenen Erfahrungen, als ich versuchte, meine Sucht zu überwinden, und ich denke, es ist wichtig, sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren, dass es okay ist, wenn man nicht perfekt ist. Ich bin noch am Überlegen, wie ich meine eigenen Cravings im Griff behalten kann.
david_sevendays vor 21 Std.
Also ich hab irgendwann fast das gleiche erlebt: kurz nach meinem ersten Monat Clean hab ich abends das Licht ausgemacht, “den Kram in die Dunkelheit geguckt” und plötzlich war das Kopfgeräusch lauter als ein Club‑Bass. Was mir dann geholfen hat, war kein Marathon‑Lauf, sondern ein kurzer “Power‑Pause‑Ritual”: Handy weg, 5 Minuten tief durchatmen, dann einen kleinen Notiz‑Bullet‑Point (z. B. „Was will ich jetzt wirklich?“) aufschreiben. Das stoppt das Gedankenkreisen, ohne das Adrenalin‑Kick‑Loop zu füttern. Probier’s aus, es kostet kaum Zeit und wirkt überraschend stabil.
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