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Öffentlich lesbarer Thread
Wie ich mit DXM aus der Ecke gerutscht bin – war das eigentlich ein Rettungskurs
Von Neustarter85vor 19 Std.💬 0❤️ 0
Moin Leute,
Neulich war ich wieder in der Kantine, weil ich ja seit 255 Tagen clean bin (aka 8 Monate, keine halben Raten mehr). Bin nach der Schicht, hab den Rest des Tages wie in einem Film geschoben, voll gefüllt mit Nudeln und einem heftigen Plattenmix. Dann heißt es: „Hast du Bock auf ein bisschen Stimmungsaufheller?“, sagt mir ein Kollege, der in meinem Fachbereich schon länger beim „Halbwissen“ rumspät. Ich, der weniger nachdachte, als der Brötchenheft steht, sag sofort: „Nein, danke, ich hab nix, was ich fressen oder trinken muss.“
Doch dann kam ein Trick: ein kleiner Freund, der früher ein bisschen DXM im Drink war, und jetzt will er das Zeug in meiner Tasse, weil er meint, ich müsste „gegen den Stress ankämpfen“. Ich memory: «Winter 2013, mitten im Crackzirkus, wandelnd wie der Anführer einer Hungerstreik‑Bande…» Und ich dachte mir: Warum nicht? Warum sollte ich nicht? Ich wusste, dass ich meine Grenzen kenne, aber mit 8 Monaten clean ist das anders. Ich will nicht, dass ich mich in den Kopf erinnere, wo ich als Kerl in der BAR war und die Menge lachte, während das Leben von einer Dose bis zum Ende schrumpfte.
Diese Nacht endete mit mir, der auf dem Zehentrainer stehenden, versucht die schleichende Angst zu vertreiben. Ich hab das DXM nicht genommen, aber lange spür ich noch den Kratzer.
Ich frage: Habt ihr das schon mal erlebt, wenn der Freund euch in diese U-Bahn-Station aus dem Alltag ziehen will – und ihr euch fragt, ob es wirklich sicher ist? Und was macht ihr, wenn ihr eine solche Einladung bekommt, bevor ihr euch neu ausbalanciert habt? Danke im Voraus. 🙏
Wie ich mit DXM aus der Ecke gerutscht bin – war das eigentlich ein Rettungskurs
Von Neustarter85 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Moin Leute,
Neulich war ich wieder in der Kantine, weil ich ja seit 255 Tagen clean bin (aka 8 Monate, keine halben Raten mehr). Bin nach der Schicht, hab den Rest des Tages wie in einem Film geschoben, voll gefüllt mit Nudeln und einem heftigen Plattenmix. Dann heißt es: „Hast du Bock auf ein bisschen Stimmungsaufheller?“, sagt mir ein Kollege, der in meinem Fachbereich schon länger beim „Halbwissen“ rumspät. Ich, der weniger nachdachte, als der Brötchenheft steht, sag sofort: „Nein, danke, ich hab nix, was ich fressen oder trinken muss.“
Doch dann kam ein Trick: ein kleiner Freund, der früher ein bisschen DXM im Drink war, und jetzt will er das Zeug in meiner Tasse, weil er meint, ich müsste „gegen den Stress ankämpfen“. Ich memory: «Winter 2013, mitten im Crackzirkus, wandelnd wie der Anführer einer Hungerstreik‑Bande…» Und ich dachte mir: Warum nicht? Warum sollte ich nicht? Ich wusste, dass ich meine Grenzen kenne, aber mit 8 Monaten clean ist das anders. Ich will nicht, dass ich mich in den Kopf erinnere, wo ich als Kerl in der BAR war und die Menge lachte, während das Leben von einer Dose bis zum Ende schrumpfte.
Diese Nacht endete mit mir, der auf dem Zehentrainer stehenden, versucht die schleichende Angst zu vertreiben. Ich hab das DXM nicht genommen, aber lange spür ich noch den Kratzer.
Ich frage: Habt ihr das schon mal erlebt, wenn der Freund euch in diese U-Bahn-Station aus dem Alltag ziehen will – und ihr euch fragt, ob es wirklich sicher ist? Und was macht ihr, wenn ihr eine solche Einladung bekommt, bevor ihr euch neu ausbalanciert habt? Danke im Voraus. 🙏