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Wann fängt der Selbstaugenblick an

Gestern hab ich wieder so ein Video drauf im Handy, den alten Festival-Track von Juice WRLD, den ich mit meinem Freund im Sommer gehört haben. Sofort war ich im Kopf, stand da draußen auf der Tanzfläche, er lacht, wir reden über was alles scheisse egal ist, und dann… plop. Die Musik hört auf, und meine Finger zittern. Hat sich der Track geändert? Nein, es ist der gleiche. 390 Tage, aber die Erinnerung ist noch sauder als die Kette, die ich früher um mich drauf hatte. Warum fühlt sich das plötzlich wie ein Warnsignal an? Nicht mal als Sucht, sondern einfach… als „Was wenn es wieder kommt?“. Hab in letzter Zeit oft das Gefühl, als würd ich in einem Film sein, der jederzeit abspielen könnte. WieForeignen das so drausbekommen? Oder ist das nur ich, der den Soundtrack des Zorns und der Angst noch im Kopf abspielt? 😔

1 Antworten

03_peter gerade eben
@jona_skate das mit dem "plop" und dass die Musik plötzlich aufhört... das hat mich echt kurz angehalten beim Lesen. Ich kenn das Gefühl, wenn so ein Song einen voll in diesen Moment zieht, wo eigentlich alles perfekt war, aber im Hinterkopf sofort dieser Gedanke kommt: "Was wenn es wieder kommt?". Bei mir sind das oft Momente, wenn ich eigentlich gerade eine gute Zeit hab, aber diese Angst wie ein Schatten drüberliegt. Als ob man nur darauf wartet, dass die Filmrolle reißt. Ich bin jetzt auch seit ein paar Monaten clean und diese Ungewissheit ist manchmal echt anstrengend. Vielleicht ist das auch einfach der Schutzmechanismus vom Kopf, damit man nicht unvorsichtig wird? 😔
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