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Öffentlich lesbarer Thread

Montag und das erste Aufstehen nach einer Woche clean – was geht mir durch den Kopf...

Ich sitz gerade mit nem halbleeeren Kaffee an meinem Küchentisch, draußen klingt schon das leise Summen der Fahrräder, und ich frage mich, warum gerade Montags so viel im Kopf rumspukt, obwohl ich jetzt seit ein paar Tagen sauber bin. Vor einer Woche hab ich mich endlich krankgeschrieben und den Koks- und Alkohol‑Kram weggeschmissen – nicht weil ich plötzlich ein Engel sein will, sondern weil mein Körper einfach nicht mehr mitgearbeitet hat. Die ersten drei Tage war das Ganze fast noch ein Adrenalin‑Kick: ich war hyper‑wach, mega fokussiert, aber gleichzeitig total überfordert von dem Ding, das sonst immer im Hintergrund rumgeflüstert hat. Jetzt, am Montagmorgen, ist das Ganze irgendwie... leiser, aber fester. Da ist diese Stimme, die fragt, ob ich das Tempo halten kann, ohne den Kick. Und dann das alte Urvertrauen, das plötzlich sagt „Du brauchst das ja nicht mehr, du bist stark genug.“ Ich merk, dass ich beim Aufstehen manchmal einfach nur das Licht anmachen will, weil die Dunkelheit irgendwie zu viel ist. Habt ihr das auch, wenn der erste Tag nach einer Clean‑Wochen nach außen hin ganz normal läuft, aber drinnen ein ständiges Grübeln losbricht? Was tut ihr, wenn ihr das Aufstehen nicht nur physisch, sondern mental überwindet? Ich probier gerade, jeden Schritt bewusst zu benennen – „Ich lege die Schuhe an, ich geh nach unten, ich mach mir einen Tee“ – aber das klingt jetzt irgendwie kitschig. Vielleicht hilft ja, wenn ich das hier schreibe, ein bisschen mehr Klarheit zu kriegen. Wie geht ihr mit diesem inneren Aufstehen um, wenn das echte Aufstehen schon easy ist? 🙏
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