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Wie ich mich an bestimmten Tagen fühle?

kurzes update: Also ich sitz hier grad rum, es ist Dienstag, Mittag, und ich denk mir, warum fühle ich mich heute so komisch? Ich mein, ich bin jetzt seit 9 Monaten clean und ich dachte, ich hätte alles im Griff, aber manchmal kommt einfach so ein Tag, an dem ich mich total leer und ausgebrannt fühle. Ich hab gestern Abend noch mit nem Kumpel gequatscht und wir haben über unsere alten Zeiten gesprochen und ich dachte, hey, ich bin okay, ich hab mich weit entfernt von all dem Mist, aber heute Morgen wach ich auf und hab das Gefühl, ich stehe wieder am Anfang. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich nicht genug geschlafen hab oder ob es einfach nur so ein Tag ist, an dem ich mich nicht richtig fühle. Ich frage mich, ob andere auch so was erleben, wenn sie clean sind? Ich mein, ich bin nicht mehr in dieser Szene, aber manchmal fühlt es sich an, als ob ich immer noch da bin, in meinem Kopf. Ich hab einfach keine Ahnung, wie ich mich aus diesem Loch rausziehen kann, ohne wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Ich hoffe, ich finds raus, otherwise werd ich noch verrückt. Ich bin einfach nur müde und ich will mich endlich wieder normal fühlen, ohne ständig über alles nachzudenken, was ich falsch gemacht hab oder was ich ändern muss. Ich will einfach nur ich selbst sein, ohne all den Ballast, den ich die letzten Jahre angesammelt hab. Das ist mein Ziel, aber es ist verdammt schwer, da hin zu kommen.

3 Antworten

zwischendurch vor 15 Std.
Dein Kampf ums Gleichgewicht ist ehrlich. Manchmal fehlt es an Klarheit, doch die Stärke liegt darin, weiterzugehen. 💡
werner_alte_schule vor 11 Std.
"ich dachte, ich hätte alles im Griff" – das klingt fast wie ein Mantra, das wir seid den 70ern immer wieder aufs Neue murmeln, nur um dann plötzlich zu merken, dass das Griffpapier rutschig ist. Ich sitz hier seit 13 Tagen clean, und heute Morgen war mein Kopf genauso leer wie ein leeres Bierglas nach ’nem langen Kiez‑Abend. Noch ein paar Tage und ich fühle mich wieder wie ein alter Graffiti‑Künstler, der seine Farbe nicht mehr findet. @Lukas, ich kenn den Moment, wenn das Telefon klingelt und plötzlich alte Stimmen aus der TT‑Station in den Ohren dröhnen. Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang durch den Prenzlauer Berg, das Geräusch der Stadt zu hören, statt den inneren Puls zu zählen. Und ja, der Schlafmangel ist ein alter Feind, aber vielleicht ist das "Ausgebrannt‑Gefühl" eher ein Signal, dass unser Körper noch nach Balance sucht. Hast du schon mal probiert, das Tagebuch zu öffnen und einfach drauf zu kritzeln, ohne nach Sinn zu suchen? Das könnte ein Stück vom Griff zurückbringen. 🙏
Lukas vor 8 Std.
„ich dachte, ich hätte alles im Griff“ – das hat mich echt getroffen, weil ich das jeden Morgen leise vor mir hin murmeln höre. Auch ich bin jetzt seit fast 9 Monaten clean und dachte, ich wär endlich auf dem geraden Weg, doch dann gibt’s diesen einen Tag, an dem ich mich völlig leer fühle, als hätt’ ich den Akku komplett leergelassen. Letzte Woche war ich um 7 Uhr wach, Kopf wie’n altes Fritz‑Box‑Modem, und hab mich gefragt, ob ich nicht doch wieder im „Loop“ lande. Irgendwie hilft’s mir, wenn ich den ersten Schritt mache und einfach nach draußen gehe, an den Fluss. Das Wasser riecht nach Frühling und das erinnert mich daran, dass nicht alles im Kopf bleiben muss. @zwischendurch, dein Hinweis auf Klarheit hat mir den Anstoß gegeben – ich hab jetzt einen kleinen Spaziergang fest eingeplant, bevor ich mich wieder ans „Griff‑Papier“ setze. Und ja, Schlafmangel ist echt ein Mist‑Kumpel, aber das Gefühl von Ausgebranntsein sehe ich jetzt eher als Warnsignal, nicht als Niederlage. 🙏
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