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Frau, allein, der Sohn weg, was nun?
Boah, ihr Lieben. Ich sitz hier und mir rutscht gerade echt das Herz in die Hose. Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und ich hab so ein mulmiges Gefühl. Letzte Woche war ich ja noch bei 27 Tagen clean – jetzt sind es halt schon fast 5 Wochen, seit dem großen Sprung. Das ist echt… krass, wenn ich drüber nachdenke. Ich bin so stolz auf mich, wirklich. Aber dieser Gedanke, dass jetzt wieder so ein Wochenende kommt… irgendwie macht mir das Angst. Letzte Woche hat mich mein Freund gefragt, ob wir nicht mal wieder in die Stadt gehen wollen, so zum Ausgehen. Ich hab nur gemeint, dass ich keine Lust hab. Aber ehrlich gesagt, ich hab Angst, dass ich nicht nein sagen kann. Dass diese alte Leier wieder losgeht: Nur ein Mal, nur ein bisschen, niemand merkt’s ja. Und dann ist es wieder vorbei mit dem stolz sein.
Mein Sohn lebt ja jetzt beim Papa. Das ist gut so, er ist sicher und gut aufgehoben. Aber allein die Vorstellung, dass er vielleicht doch irgendwann spürt, dass was nicht stimmt, oder dass ich ihn enttäusche, nur weil ich diesem verdammten Zeug nicht widerstehen kann… das macht mich fertig. Ich hab so viel verloren, meine Selbstständigkeit, meinen Ruf, und vor allem diese Zeit mit ihm. Jetzt, wo ich gerade mal wieder bisschen auf die Beine komme, fang ich an zu träumen, dass ich das alles wieder hinkriege. Aber dann kommt so ein Wochenende und die Zweifel fressen mich auf. Wie macht ihr das, wenn diese alten Muster so stark anklopfen? Habt ihr da irgendwelche Tricks oder einfach nur die pure Willenskraft? Ich brauch echt mal euren Rat. Fühlt sich grad alles so zerbrechlich an. 💪
