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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Essen plötzlich die neue „Funktionsdroge“ wird…
Von sabrina_koksvor 2 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier mit nem leeren Teller und frag mich, warum ich nach dem Aufhören mit Koks plötzlich immer wieder in diese endlosen Binge‑Sessions falle. Vor fast vier Monaten hab ich mich aus der Sucht gekämpft, 144 Tage clean – und das war das größte Ding in meinem Leben. Aber seitdem hat sich ein anderer Kreislauf eingeschlichen: Ich esse erstmal alles, was ich find, dann fühle ich mich total fertig, und dann kommt das alte „Ich muss das wieder tun“‑Gedankengut zurück, nur eben mit Zucker und Chips statt Koks.
Ich hab früher in der Gastro immer den „Kick“ von der Koks‑Welle gebraucht, um den ganzen Stress zu tragen. Jetzt, wo ich das nicht mehr hab, scheine ich das Essen als Ersatz‑Kick zu nutzen. Und das ist irgendwie noch schlimmer, weil es nicht nur den Körper, sondern auch das Gewissen zerfrisst. Ich hab das Gefühl, dass ich mich mit jedem Bissen ein bisschen mehr verkrieche, aber gleichzeitig kann ich nicht aufhören, weil die Leere sonst zu laut wird.
Kennt ihr das? Wie geht ihr mit dem Drang um, das Essen zu „funktionieren“ zu lassen, wenn ihr versucht, clean zu bleiben? Gibt’s kleine Tricks, um nicht sofort zum Kühlschrank zu rennen, wenn das Verlangen hochkommt? Ich hab schon versucht, bewusst zu atmen und ein Glas Wasser zu trinken, aber irgendwie bleibt das Verlangen stark.
Vielleicht liegt das ja an den Benzos, die ich vorher zum Runterkommen genommen hab – jetzt fehlt das „Ruhen“ und ich greife zu Essen. Was meint ihr, ist das ein typisches Muster nach dem Koks‑Ausstieg, oder bin ich einfach nur ein bisschen zu sensibel? Ich würde mich echt über eure Erfahrungen freuen. ❤️
Wenn das Essen plötzlich die neue „Funktionsdroge“ wird…
Von sabrina_koks · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier mit nem leeren Teller und frag mich, warum ich nach dem Aufhören mit Koks plötzlich immer wieder in diese endlosen Binge‑Sessions falle. Vor fast vier Monaten hab ich mich aus der Sucht gekämpft, 144 Tage clean – und das war das größte Ding in meinem Leben. Aber seitdem hat sich ein anderer Kreislauf eingeschlichen: Ich esse erstmal alles, was ich find, dann fühle ich mich total fertig, und dann kommt das alte „Ich muss das wieder tun“‑Gedankengut zurück, nur eben mit Zucker und Chips statt Koks.
Ich hab früher in der Gastro immer den „Kick“ von der Koks‑Welle gebraucht, um den ganzen Stress zu tragen. Jetzt, wo ich das nicht mehr hab, scheine ich das Essen als Ersatz‑Kick zu nutzen. Und das ist irgendwie noch schlimmer, weil es nicht nur den Körper, sondern auch das Gewissen zerfrisst. Ich hab das Gefühl, dass ich mich mit jedem Bissen ein bisschen mehr verkrieche, aber gleichzeitig kann ich nicht aufhören, weil die Leere sonst zu laut wird.
Kennt ihr das? Wie geht ihr mit dem Drang um, das Essen zu „funktionieren“ zu lassen, wenn ihr versucht, clean zu bleiben? Gibt’s kleine Tricks, um nicht sofort zum Kühlschrank zu rennen, wenn das Verlangen hochkommt? Ich hab schon versucht, bewusst zu atmen und ein Glas Wasser zu trinken, aber irgendwie bleibt das Verlangen stark.
Vielleicht liegt das ja an den Benzos, die ich vorher zum Runterkommen genommen hab – jetzt fehlt das „Ruhen“ und ich greife zu Essen. Was meint ihr, ist das ein typisches Muster nach dem Koks‑Ausstieg, oder bin ich einfach nur ein bisschen zu sensibel? Ich würde mich echt über eure Erfahrungen freuen. ❤️