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Öffentlich lesbarer Thread

Warum merken die Kids nicht, dass das Dampfen im Klassenraum ein echter Risikofaktor ist

Ich sitz hier gerade nach einem langen Schultag und muss das einfach loswerden. Heute war wieder so ein typischer Donnerstag – ich räume die Tische weg, wenn die Kids anfangen, ihre Vapes aus der Tasche zu fischen, und plötzlich riecht das ganze Klassenzimmer nach süßem Fruchtgeschmack. Ich habe das jetzt seit über 20 Jahren im Unterricht, aber irgendwie wird es immer intensiver. Letzte Woche hat ein 15‑Jähriger mitten im Aufsatz die Vape angezündet, und das Ganze hat so ein leichtes Gurgeln im Hintergrund erzeugt, das die anderen Kinder gar nicht mehr als etwas Ungewöhnliches ansehen. Ich habe mich gefragt, warum die Schüler das irgendwie als normal ansehen, obwohl wir doch von den Risiken immer wieder reden. Ich hab versucht, im Lehrerzimmer ein paar kurze Infos zu verteilen – ein kurzer Flyer mit ein paar Fakten zu Nikotin und den chemischen Zusatzstoffen, die in den Liquids stecken. Die Reaktionen waren gemischt: Der eine Kollege lacht, der andere meint, das sei doch nur ein Trend, den wir nicht ernst nehmen sollten. Ich merke aber, dass bei manchen Kids das Dampfen fast schon zur Identität geworden ist, wie ein kleiner Protest gegen das, was wir als Erwachsene als „zu streng“ empfinden. Habt ihr in euren Klassen oder im Umfeld so etwas erlebt? Wie geht ihr damit um, wenn die Vapes fast schon wie ein soziales Symbol wirken und nicht mehr einfach nur ein Gerät? Gibt es Studien, die zeigen, ob das ständige Inhalieren von aromatisierten Dämpfen langfristig das Risiko für andere Substanzen erhöht? Ich hab mal im Internet ein paar Artikel gefunden, die von einer erhöhten Sensibilisierung des Gehirns für andere Suchtmittel sprechen, aber ich will das lieber in einer seriösen Quelle verifizieren. Wenn ihr da was Verlässliches habt oder Tipps, wie man das Thema im Unterricht wirklich ankommt, würde ich mich freuen. Ich fühl mich manchmal echt machtlos, wenn ich sehe, wie das Ganze im Hintergrund weitergeht, aber vielleicht gibt es ja kleine Schritte, die wir alle zusammen gehen können. Danke schonmal für eure Rückmeldungen.
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