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Öffentlich lesbarer Thread
Neue Studie – Wie stark beeinflusst die Alkoholkonsum‑Mutter das Stresslevel von Kindern?
Von niewiedervor 23 Std.💬 0❤️ 3
Ich hab gerade einen Artikel in „Addiction Research“ gelesen, der mich echt zum Nachdenken gebracht hat. Die Forscher haben 600 Jugendliche im Alter von 12‑18 Jahren untersucht und dabei gemessen, wie oft ihre Eltern (vor allem Mütter) Alkohol trinken und wie hoch das wahrgenommene Stresslevel der Kids war. Überraschend: Schon bei einem mittelmäßigen Konsum (ca. 2‑3 Gläser pro Woche) stieg das Stress‑Rating um fast ein Drittel im Vergleich zu Kindern ohne alkoholkranke Eltern. Und bei „starkem“ Konsum (mehr als 5‑6 Gläser regelmäßig) war das Stresslevel fast doppelt so hoch.
Was mich jetzt wirklich beschäftigt, ist die Angabe, dass das erhöhte Stresslevel nicht nur kurzfristig war, sondern sich über mehrere Jahre hielt und mit mehr Angst‑ und Depressionssymptomen verbunden war. Die Studie meint, dass das nicht nur durch die direkte Beobachtung von Trinken entsteht, sondern weil das ganze Familienklima gestört ist – finanzielle Sorgen, häufige Streitereien, und das Gefühl, nie wirklich „normal“ zu sein.
Ich frage mich jetzt, wie wir das in der Praxis angehen können. Gibt es konkrete Tipps aus der Forschung, wie man als Angehörige*r (oder selbst als Kind) den Stress mindern kann, ohne dabei die Mutter noch weiter zu belasten? Und hat jemand von euch schon Erfahrungen mit solchen Studien gemacht, die vielleicht zeigen, dass bestimmte Bewältigungsstrategien (z. B. Sport, Kunst, Gespräche mit Vertrauenspersonen) tatsächlich messbar den Stress senken? Ich würde gern wissen, ob das bloß ein akademisches Ergebnis bleibt oder ob es schon praktische Ansätze gibt, die wir im Alltag umsetzen können.
Falls ihr ähnliche Studien kennt oder schon ausprobiert habt, was hat bei euch funktioniert? Ich freu mich auf eure Meinungen. 🙏
Neue Studie – Wie stark beeinflusst die Alkoholkonsum‑Mutter das Stresslevel von Kindern?
Von niewieder · · 0 Antworten · 3 Reaktionen
Ich hab gerade einen Artikel in „Addiction Research“ gelesen, der mich echt zum Nachdenken gebracht hat. Die Forscher haben 600 Jugendliche im Alter von 12‑18 Jahren untersucht und dabei gemessen, wie oft ihre Eltern (vor allem Mütter) Alkohol trinken und wie hoch das wahrgenommene Stresslevel der Kids war. Überraschend: Schon bei einem mittelmäßigen Konsum (ca. 2‑3 Gläser pro Woche) stieg das Stress‑Rating um fast ein Drittel im Vergleich zu Kindern ohne alkoholkranke Eltern. Und bei „starkem“ Konsum (mehr als 5‑6 Gläser regelmäßig) war das Stresslevel fast doppelt so hoch.
Was mich jetzt wirklich beschäftigt, ist die Angabe, dass das erhöhte Stresslevel nicht nur kurzfristig war, sondern sich über mehrere Jahre hielt und mit mehr Angst‑ und Depressionssymptomen verbunden war. Die Studie meint, dass das nicht nur durch die direkte Beobachtung von Trinken entsteht, sondern weil das ganze Familienklima gestört ist – finanzielle Sorgen, häufige Streitereien, und das Gefühl, nie wirklich „normal“ zu sein.
Ich frage mich jetzt, wie wir das in der Praxis angehen können. Gibt es konkrete Tipps aus der Forschung, wie man als Angehörige*r (oder selbst als Kind) den Stress mindern kann, ohne dabei die Mutter noch weiter zu belasten? Und hat jemand von euch schon Erfahrungen mit solchen Studien gemacht, die vielleicht zeigen, dass bestimmte Bewältigungsstrategien (z. B. Sport, Kunst, Gespräche mit Vertrauenspersonen) tatsächlich messbar den Stress senken? Ich würde gern wissen, ob das bloß ein akademisches Ergebnis bleibt oder ob es schon praktische Ansätze gibt, die wir im Alltag umsetzen können.
Falls ihr ähnliche Studien kennt oder schon ausprobiert habt, was hat bei euch funktioniert? Ich freu mich auf eure Meinungen. 🙏