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Öffentlich lesbarer Thread
Wie das neue PET‑Scan‑Ergebnis meine Sicht auf Mamas Trink‑Muster verändert hat
Von niewiedervor 36 Min.💬 0❤️ 0
Hab neulich einen Artikel in „Neuropsychopharmacology“ gelesen, der mir erstmal voll die Luft weggeknöpft hat. Die haben da mit PET‑Scans bei Kindern von alkoholkranken Müttern geschaut – und das Ergebnis war irgendwie erschreckend klar: Die Dopamin‑Rezeptoren im Belohnungs‑System sind bei denen deutlich weniger aktiv, sogar wenn die Kids selbst noch gar keinen Alkohol probiert haben.
Für mich war das so ein Moment, wo ich plötzlich merk, das das, was ich immer als „Mama war einfach nur verpeilt“ abgetan hab, jetzt wissenschaftlich belegt ist. Ich dachte immer, ich muss mich irgendwie „schuldig“ fühlen, weil ich nicht immer da war, wenn sie voll war, aber hier wird gezeigt, dass das Gehirn der Kinder quasi schon von den Alkoholdämpfen im Haus geprägt wird.
Was das für mich bedeutet? Ich sitz jetzt wieder im WG‑Zimmer, hör meine Lieblingssongs und plötzlich kommen die alten Gedanken an die ersten Nächte, wo ich das Geschirr spülen musste, während Mama schon im Wohnzimmer einen Schluck nach dem anderen runterklang. Pack schlägt sich, dass ich das jetzt nicht mehr als bloßes „Peinlich“ abtun kann, sondern als echte, biologisch belastete Konsequenz.
Tbh, ich weiß nicht, wie ich das mit meiner Ausbildung und meinem eigenen Leben vereinbaren soll, wenn ich ständig das Gefühl hab, dass ein Teil von mir immer noch in diesem dampfgefüllten Wohnzimmer steht. Gibt’s da vielleicht andere, die ähnliche Studien gelesen haben und vielleicht 'ne Idee, wie man das irgendwie mental „ausblenden“ kann? Oder ist das einfach nur ein weiteres Forschung‑Fakt, das mich noch mehr belastet?
Bin echt gespannt, ob hier jemand was zu ähnlichen Befunden oder Tipps hat, wie man damit im Alltag umgeht, ohne dass man komplett im Schuld‑Loop feststeckt. 🙏
Wie das neue PET‑Scan‑Ergebnis meine Sicht auf Mamas Trink‑Muster verändert hat
Von niewieder · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Hab neulich einen Artikel in „Neuropsychopharmacology“ gelesen, der mir erstmal voll die Luft weggeknöpft hat. Die haben da mit PET‑Scans bei Kindern von alkoholkranken Müttern geschaut – und das Ergebnis war irgendwie erschreckend klar: Die Dopamin‑Rezeptoren im Belohnungs‑System sind bei denen deutlich weniger aktiv, sogar wenn die Kids selbst noch gar keinen Alkohol probiert haben.
Für mich war das so ein Moment, wo ich plötzlich merk, das das, was ich immer als „Mama war einfach nur verpeilt“ abgetan hab, jetzt wissenschaftlich belegt ist. Ich dachte immer, ich muss mich irgendwie „schuldig“ fühlen, weil ich nicht immer da war, wenn sie voll war, aber hier wird gezeigt, dass das Gehirn der Kinder quasi schon von den Alkoholdämpfen im Haus geprägt wird.
Was das für mich bedeutet? Ich sitz jetzt wieder im WG‑Zimmer, hör meine Lieblingssongs und plötzlich kommen die alten Gedanken an die ersten Nächte, wo ich das Geschirr spülen musste, während Mama schon im Wohnzimmer einen Schluck nach dem anderen runterklang. Pack schlägt sich, dass ich das jetzt nicht mehr als bloßes „Peinlich“ abtun kann, sondern als echte, biologisch belastete Konsequenz.
Tbh, ich weiß nicht, wie ich das mit meiner Ausbildung und meinem eigenen Leben vereinbaren soll, wenn ich ständig das Gefühl hab, dass ein Teil von mir immer noch in diesem dampfgefüllten Wohnzimmer steht. Gibt’s da vielleicht andere, die ähnliche Studien gelesen haben und vielleicht 'ne Idee, wie man das irgendwie mental „ausblenden“ kann? Oder ist das einfach nur ein weiteres Forschung‑Fakt, das mich noch mehr belastet?
Bin echt gespannt, ob hier jemand was zu ähnlichen Befunden oder Tipps hat, wie man damit im Alltag umgeht, ohne dass man komplett im Schuld‑Loop feststeckt. 🙏