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Öffentlich lesbarer Thread
Diese ganzen Studien zu Rückfällen und der Jobverlust
Von ines_witwevor 1 Tagen💬 0❤️ 0
Ich hab vorhin so einen Artikel gelesen, dass Jobverlust einer der größten Trigger für Rückfälle ist. Und ich sitz hier am Dienstagmittag in meiner Küche und muss einfach nur lachen, weil das ja so mega offensichtlich ist. Warum muss man das eigentlich in einer Studie beweisen? Bei meinem Mann war es genau so. Er war ja jahrelang auf Substitution, es lief eigentlich echt gut, bis dann diese Kündigung kam. Und dann war es, als ob alles, was er sich mühsam aufgebaut hatte, einfach in sich zusammengebrochen ist.
Naja, ich frag mich halt, ob die Forschung überhaupt versteht, wie das im Kopf passiert. Dass man sich nicht mehr traut, Hilfe zu suchen, weil man sich schämt, dass man trotz der Medikamente wieder angefangen hat. Er hat dann heimlich wieder Zeug geholt, weil er dachte, er kriegt es alleine hin, udn am Ende war es dann das Fentanyl. Ich hab mich immer gefragt, ob es da nicht irgendwas gibt, was man als Angehörige früher merkt. Gibt es wirklich Studien dazu, welche Warnsignale man erkennt, bevor der totale Absturz kommt?
Oder ist das alles nur Theorie und in der Realität merkt man es erst, wenn es zu spät ist und man mit dem Naloxon in der Hand dasteht und es nichts mehr bringt. Ich hab das Gefühl, dass die Wissenschaft oft nur die Zahlen sieht, aber nicht diesen Moment, wo man als Partner merkt, dass der Blick des anderen sich verändert. Ich würde gerne wissen, ob es da echt Fakten gibt, wie man so eine Abwärtsspirale stoppen kann, bevor es knallt. Vielleicht kann mir jemand von euch sagen, ob ihr solche Studien kennt, die nicht nur trocken sind, sondern wirklich erklären, wie man reagieren soll. Ich hab einfach solche Angst, dass das bei meinem Sohn auch so läuft, wenn er mal einen schlechten Monat hat.
Diese ganzen Studien zu Rückfällen und der Jobverlust
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich hab vorhin so einen Artikel gelesen, dass Jobverlust einer der größten Trigger für Rückfälle ist. Und ich sitz hier am Dienstagmittag in meiner Küche und muss einfach nur lachen, weil das ja so mega offensichtlich ist. Warum muss man das eigentlich in einer Studie beweisen? Bei meinem Mann war es genau so. Er war ja jahrelang auf Substitution, es lief eigentlich echt gut, bis dann diese Kündigung kam. Und dann war es, als ob alles, was er sich mühsam aufgebaut hatte, einfach in sich zusammengebrochen ist.
Naja, ich frag mich halt, ob die Forschung überhaupt versteht, wie das im Kopf passiert. Dass man sich nicht mehr traut, Hilfe zu suchen, weil man sich schämt, dass man trotz der Medikamente wieder angefangen hat. Er hat dann heimlich wieder Zeug geholt, weil er dachte, er kriegt es alleine hin, udn am Ende war es dann das Fentanyl. Ich hab mich immer gefragt, ob es da nicht irgendwas gibt, was man als Angehörige früher merkt. Gibt es wirklich Studien dazu, welche Warnsignale man erkennt, bevor der totale Absturz kommt?
Oder ist das alles nur Theorie und in der Realität merkt man es erst, wenn es zu spät ist und man mit dem Naloxon in der Hand dasteht und es nichts mehr bringt. Ich hab das Gefühl, dass die Wissenschaft oft nur die Zahlen sieht, aber nicht diesen Moment, wo man als Partner merkt, dass der Blick des anderen sich verändert. Ich würde gerne wissen, ob es da echt Fakten gibt, wie man so eine Abwärtsspirale stoppen kann, bevor es knallt. Vielleicht kann mir jemand von euch sagen, ob ihr solche Studien kennt, die nicht nur trocken sind, sondern wirklich erklären, wie man reagieren soll. Ich hab einfach solche Angst, dass das bei meinem Sohn auch so läuft, wenn er mal einen schlechten Monat hat.