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Öffentlich lesbarer Thread

Neue Studie zu Substitutions‑Stigma – was bedeutet das für uns

Ich hab neulich im Journal Addiction einen Artikel gefunden, der zeigt, dass Menschen in Selbsthilfe‑Gruppen oft immer noch das Bild vom „nicht ganz sauber“ haben, obwohl sie schon 424 Tage Methadon‑stabil sind. Der Ansatz war, Interviews mit Betroffenen zu führen und dann zu prüfen, wie das Stigma das Therapie‑Engagement beeinflusst. Das Ergebnis war irgendwie überraschend: Viele berichten von indirektem Druck, sich mehr „clean“ zu fühlen, obwohl die Substitution ja Therapie ist. Ich sitz nach der Spätschicht auf’m Balkon, nimm das Ergebnis mit und denke drüber nach, wie ich das im nächsten Gruppentreffen ansprechen könnte. Manchmal frage ich mich, warum das Stigma immer noch… Und habt ihr vielleicht schon Erfahrungen, wie ihr solche Themen im Raum bringt, ohne dass’s gleich zu Gegenwind kommt? 😊
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