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Öffentlich lesbarer Thread

Neue Studie zu Lügen bei Suchtkranken – warum das so schwer wiegt

Ich hab neulich einen Artikel in „Psychology Today“ gelesen, wo Forscher*innen sagen, dass das Lügen bei Sucht nicht nur ein Symptom, sondern fast ein Überlebensmechanismus ist. Sie haben 300 Betroffene befragt und fast 80 % gaben an, dass sie aus Angst vor Konsequenzen oder weil sie sich sonst nicht akzeptiert fühlen, immer wieder Geschichten erfinden. Das klingt jetzt total klinisch, aber für mich ist das einfach nur das, was ich seit vier Jahren lebe. Wie ich in meinem Post von vor 7 Tagen schon geschrieben hab – „Immer noch diese verdammten Lügen“ – hat mein Ex mich immer wieder mit kleinen Ausflüchten abgewimmelt, wenn es ums Geld oder um Termine ging. Ich hab das dann irgendwann als „typisch Sucht“ abgetan, aber jetzt, wo die Studie das belegt, fühlt es sich an, als würde jemand endlich mein tägliches Chaos in Worte fassen. Ich frage mich, ob das Wissen um die Forschung mir irgendwie helfen kann, die Lügen nicht mehr so persönlich zu nehmen. Habt ihr schon mal Studien gelesen, die euch einen anderen Blickwinkel gegeben haben? Oder habt ihr Tipps, wie man sich mental vor den ständigen „Geschichten“ schützen kann, ohne sich komplett zu verschließen? Ich merke, dass ich manchmal einfach nur noch taub werde, weil ich das ständige „Du lügst“ nicht mehr ertragen kann. Und noch ein kleiner Gedanke zum Schluss: Vielleicht hilft es ja, die Fakten zu kennen, um den eigenen Schmerz besser einordnen zu können. Was meint ihr, hat euch so ein Forschungsergebnis mal ein bisschen entlastet? ❤️
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