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Öffentlich lesbarer Thread

Diese "Funktionsdroge"-Schiene – echt nur bei uns so krass

Hey Leute, sitze hier gerade mit meinem Kaffee und hab wieder mal über diese ganze Koks-Geschichte nachgedacht, grad im Zusammenhang mit Jobs wie meinem, also Gastro und so. Wie ich ja schon mal geschrieben hab, war das Zeug für mich damals echt wie ein Werkzeug. Ohne ging’s irgendwie nicht, um diesen ganzen Stress, die langen Nächte, die laute Musik, die Leute – alles auszuhalten. Und klar, am Tresen hab ich das Zeug ja auch nicht verstecken müssen, das war fast schon Teil der Show, oder? Aber das macht mich echt nachdenklich, wenn ich dran denke, wie viele Leute das vielleicht ähnlich machen, nur eben in anderen Berufen. Ich mein, ich hab ja auch Bekannte im Büro, die erzählen dann irgendwie nebenbei, das sie sich halt mal nen Schnupfen gönnen, um "wach zu bleiben" oder "kreativer zu sein". Oder Leute im Handwerk, die nach der Schicht noch was nehmen, um die "Körperlichen Schmerzen wegzubekommen". Klingt für mich irgendwie alles nach der gleichen Schiene, nur halt woanders. Habt ihr das auch schon mal mitbekommen, dass Leute Koks oder andere Drogen als ganz normales Werkzeug für ihren Job sehen? Also, dass es nicht um den Rausch geht, sondern wirklich darum, irgendwie besser zu funktionieren? Ich frage mich echt, wie verbreitet das ist und ob wir in der Gastro-Szene da vielleicht besonders "offen" waren, weil alles eh so ein bisschen chaotisch und "on the edge" ist. Oder ist das wirklich so ein Ding, das sich durch ganz viele Branchen zieht, wo der Druck einfach hoch ist und man das Gefühl hat, ohne irgendeinen "Booster" nicht mithalten zu können? Bin gespannt auf eure Gedanken dazu.
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