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Neue Studie zu Stress bei Angehörigen von Spielsüchtigen – was hilft im Alltag

Ich bin gerade auf einen Artikel gestoßen, der in der Zeitschrift „Suchtforschung heute“ veröffentlicht wurde. Die Forscher haben in einer großen Kohortenstudie gezeigt, dass Eltern, Geschwister und Partner von Menschen mit Pathologischen Spielverhalten deutlich höhere Cortisolwerte haben – also quasi ein permanenter Stress‑Alarm. Das klingt erstmal nach trockener Wissenschaft, aber für mich ist das plötzlich ganz greifbar, weil ich seit Monaten das Gefühl habe, immr „auf Alarm“ zu sein, wenn mein Bruder wieder ein neues Spiel startet oder ein Brief mit Mahnungen im Briefkasten liegt. Wie ich letztens erzählt habe, haben wir gerade ein Schreiben von der Bank bekommen, weil mein Bruder wieder tausende Euro überzogen hat. Die Kinder fragen nach dem Geld für die Schule, und ich sitz dann nachts mit einem Kaffee und versuche, einen kühlen Kopf zu bewahren, obwohl mein Herz bis zum Hals schlägt. Die Studie sagt, dass regelmäßige Entspannungsübungen, klare Grenzen und das Einbinden von professionellen Beratungsangeboten den Stress senken können. Ich habe versucht, jeden Abend 10 Minuten zu meditieren, aber meistens fällt mir das wegen den ständigen Anrufen meines Bruders nicht so leicht. Habt ihr schon konkrete Ideen, wie man im Alltag kleine „Stress‑Pausen“ einbauen kann, ohne dass das sofort wieder von einem neuen Spiel‑Anruf überschattet wird? Oder kennt ihr gute Selbsthilfe‑Gruppen für Angehörige, bei denen man nicht sofort das Gefühl hat, komplett den Überblick zu verlieren? Ich bin echt gespannt auf eure Tipps, weil ich das Gefühl habe, dass ich sonst irgendwann komplett ausbrenne. 🙏
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