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Wieso kann ich nicht aufhören, zu zocken?
Also, ich sitze hier am Sonntagmorgen und überlege, warum ich gestern Abend wieder bis 4 Uhr morgens gezockt habe. Ich mein, ich hab ja nicht mal mehr so viel Spass daran, wie ich frueher hatte. Es ist irgendwie, als ob ich mich in diese virtuelle Welt fluechte, wenn ich Probleme im echten Leben hab. Und das ist ja nicht gerade selten bei mir, oder? Wie ich letztens erzaehlt habe, hab ich meine Familie verloren, weil ich nicht mit meiner Sucht klarkomme. Und jetzt sitze ich allein in meiner Wohnung und zocke, anstatt mich um mein Leben zu kuemmern.
Aber wieso kann ich nicht einfach aufhören? Ich mein, ich weiß, dass es nicht gut für mich ist. Ich werd muede, ich werd kaputt, ich werd... naja, ich werd halt nicht besser, wenn ich so weitermache. Und trotzdem, wenn ich vor dem PC sitze und ein gutes Spiel laufe, dann ist alles andere egal. Es ist, als ob ich in einer anderen Welt bin, in der ich keine Sorgen hab. Und wenn ich dann wieder aufwache, ist alles wieder da, die Sorgen, die Ängste, die... naja, die ganze Scheiße.
Und ich frage mich, ob ich der einzige bin, der so ist. Ich mein, gibt es noch andere, die auch so ticken? Die auch nicht aufhoeren koennen, obwohl sie wissen, dass es nicht gut ist? Ich würd echt gerne hoeren, wie andere damit umgehen. Ich brauch wahrscheinlich einfach nur jemanden, der mir sagt, dass ich nicht alleine bin. Ich mein, ich weiss, dass ich nicht alleine bin, aber es fuehlt sich manchmal so an. Ka, ich hoffe, jemand antwortet mir. Ich brauch einfach nur... naja, ich weiss nicht, was ich brauche. Aber ich hoffe, dass jemand mir helfen kann. 💪
