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Beitrag
Von sandra_drogen_beschaff24.04.2026💬 0❤️ 9
Schwarze Bildschirme und stille Naechte
Ich hab heut Nacht wieder ewig wach gelegen. Irgendwie geht das jetzt oefter, seit ich hier in der Einrichtung bin. Dieses ganze „Ruhig werden“ und „zur Ruhe kommen“ ist so… fremd. Frueher war ja sowieso immer was los, egal ob auf der Strasse oder halt im Netz, wenn grad nix anderes ging.
Ich hab mir dann so gedacht, wie das eigentlich ist, mit dem Gaming. Nicht, dass ich da jetzt groß drin waere, aber so die alten Zeiten, als ich noch… naja, anders gelebt hab. Da war das Zocken manchmal echt der einzige Ausweg. Stundenlang vor der Kiste, alles vergessen. Die Probleme, der Hunger, die Angst. Einfach nur drin versinken.
Und jetzt sitz ich hier, hab mein Zimmer, bin in der Substitution und dann kommt so ein Tag wie heute. Die Stille ist echt laut, versteht ihr? Und dann denk ich an dieses ganze Online-Zeug. Ich hab ja neulich geschrieben, dass ich bei den Casinos aufgepasst hab. Aber das mit dem Zocken… Manche hier in der Einrichtung, die erzaehlen ja auch manchmal, wie sie stundenlang an ihren Handys haengen. Oder auf irgendwelchen Konsolen. Ist das auch so ne Art Flucht, wie bei mir früher mit den Drogen?
Ich frage mich halt, ob das dann auch so schnell kippen kann. Von mal ein bisschen spielen, um nicht an die scheiß Sorgen zu denken, bis… naja, bis man drin hängt. Ich hab ja schon so viel im Leben drin gehangen, ich will nicht noch mehr. Aber manchmal, wenn die Nacht so lang ist und man so allein ist mit seinen Gedanken, da sucht man halt nach irgendwas. Irgendwas, das einen kurz ablenkt.
Hat hier jemand Erfahrungen mit Online-Gaming, die nicht so gut ausgegangen sind? Oder die euch vielleicht sogar geholfen haben, durch schwere Zeiten zu kommen? Bin grad echt unsicher, wie das alles zusammenhaengt.
Beitrag
Von sandra_drogen_beschaff · · 0 Antworten · 9 Reaktionen
Schwarze Bildschirme und stille Naechte
Ich hab heut Nacht wieder ewig wach gelegen. Irgendwie geht das jetzt oefter, seit ich hier in der Einrichtung bin. Dieses ganze „Ruhig werden“ und „zur Ruhe kommen“ ist so… fremd. Frueher war ja sowieso immer was los, egal ob auf der Strasse oder halt im Netz, wenn grad nix anderes ging.
Ich hab mir dann so gedacht, wie das eigentlich ist, mit dem Gaming. Nicht, dass ich da jetzt groß drin waere, aber so die alten Zeiten, als ich noch… naja, anders gelebt hab. Da war das Zocken manchmal echt der einzige Ausweg. Stundenlang vor der Kiste, alles vergessen. Die Probleme, der Hunger, die Angst. Einfach nur drin versinken.
Und jetzt sitz ich hier, hab mein Zimmer, bin in der Substitution und dann kommt so ein Tag wie heute. Die Stille ist echt laut, versteht ihr? Und dann denk ich an dieses ganze Online-Zeug. Ich hab ja neulich geschrieben, dass ich bei den Casinos aufgepasst hab. Aber das mit dem Zocken… Manche hier in der Einrichtung, die erzaehlen ja auch manchmal, wie sie stundenlang an ihren Handys haengen. Oder auf irgendwelchen Konsolen. Ist das auch so ne Art Flucht, wie bei mir früher mit den Drogen?
Ich frage mich halt, ob das dann auch so schnell kippen kann. Von mal ein bisschen spielen, um nicht an die scheiß Sorgen zu denken, bis… naja, bis man drin hängt. Ich hab ja schon so viel im Leben drin gehangen, ich will nicht noch mehr. Aber manchmal, wenn die Nacht so lang ist und man so allein ist mit seinen Gedanken, da sucht man halt nach irgendwas. Irgendwas, das einen kurz ablenkt.
Hat hier jemand Erfahrungen mit Online-Gaming, die nicht so gut ausgegangen sind? Oder die euch vielleicht sogar geholfen haben, durch schwere Zeiten zu kommen? Bin grad echt unsicher, wie das alles zusammenhaengt.