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Öffentlich lesbarer Thread
Gaming oder Reha?
Von kopfkino24.04.2026💬 0❤️ 8
Also, seid ungefähr 9 Monaten bin ich clean – ja, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen wie ein Mythos, aber tbh. Ich hab es geschafft, die Alkohol‑Trends hinter mir zu lassen und meine Tinder‑Exzesse auf ein Minimum zu reduzieren. Aber das war nicht genug. Neulich, als ich in der Bibliothek saß und meine Notizen durchging, kam mir plötzlich das Bild, wie ich nach einer langen Nacht vor dem Bildschirm die ganze Zeit in League of Legends vertieft war. Ich hab mich gefragt: "Na, wer braucht schon Alkohol, wenn man stattdessen die ganze Nacht im LoL sitzen kann?"
Da kam die Erkenntnis, dass ich nicht nur den Alkohol, sondern auch das Gefühl gebraucht hatte, etwas zu tun, etwas zu haben. Und die Spiele liefern mir genau das – ein Ziel, ein Score, ein „Achievement“ zum Anschauen. Es ist wie eine neue Art von Sucht, nur ohne den Alkohol. Und jetzt, in der Phase, wo ich nicht mehr trinke, frage ich mich, wie ich das verhindern kann, ohne die Kontrolle komplett abzuschaffen.
Ich meine, Gaming ist doch auch ein Teil von mir, ein Hobby, das mich motiviert, wenn ich vor der Uni schlapp bin. Aber die Frage ist: Wie viel ist genug? Wie erkenne ich, wann ich die Gaming‑Sucht in den Griff bekomme?
Habt ihr das schon erlebt? Ich hab gehört, einige Leute nutzen „Time‑Management‑Apps“ oder setzen feste Spielzeiten fest. Ich hab auch mal versucht, die Game‑Zeit in kurze Sessions zu unterteilen, aber irgendwie fällt es mir schwer, die „Pause“ wirklich einzuhalten, weil mein Gehirn immer wieder zum „Click‑Hier“-Button greift.
Also, was hilft euch, wenn ihr nach 9 Monaten Clean wieder die Gaming‑Session nicht ablehnen könnt? Gibt es ein System, das wirklich funktioniert, oder ist das einfach ein Teil des Lebens? Ich bin gespannt auf eure Tipps – und vielleicht ein bisschen Hilfe, um meine eigene „Game‑Addiction“ zu regulieren.
Danke euch! 😊
Gaming oder Reha?
Von kopfkino · · 0 Antworten · 8 Reaktionen
Also, seid ungefähr 9 Monaten bin ich clean – ja, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen wie ein Mythos, aber tbh. Ich hab es geschafft, die Alkohol‑Trends hinter mir zu lassen und meine Tinder‑Exzesse auf ein Minimum zu reduzieren. Aber das war nicht genug. Neulich, als ich in der Bibliothek saß und meine Notizen durchging, kam mir plötzlich das Bild, wie ich nach einer langen Nacht vor dem Bildschirm die ganze Zeit in League of Legends vertieft war. Ich hab mich gefragt: "Na, wer braucht schon Alkohol, wenn man stattdessen die ganze Nacht im LoL sitzen kann?"
Da kam die Erkenntnis, dass ich nicht nur den Alkohol, sondern auch das Gefühl gebraucht hatte, etwas zu tun, etwas zu haben. Und die Spiele liefern mir genau das – ein Ziel, ein Score, ein „Achievement“ zum Anschauen. Es ist wie eine neue Art von Sucht, nur ohne den Alkohol. Und jetzt, in der Phase, wo ich nicht mehr trinke, frage ich mich, wie ich das verhindern kann, ohne die Kontrolle komplett abzuschaffen.
Ich meine, Gaming ist doch auch ein Teil von mir, ein Hobby, das mich motiviert, wenn ich vor der Uni schlapp bin. Aber die Frage ist: Wie viel ist genug? Wie erkenne ich, wann ich die Gaming‑Sucht in den Griff bekomme?
Habt ihr das schon erlebt? Ich hab gehört, einige Leute nutzen „Time‑Management‑Apps“ oder setzen feste Spielzeiten fest. Ich hab auch mal versucht, die Game‑Zeit in kurze Sessions zu unterteilen, aber irgendwie fällt es mir schwer, die „Pause“ wirklich einzuhalten, weil mein Gehirn immer wieder zum „Click‑Hier“-Button greift.
Also, was hilft euch, wenn ihr nach 9 Monaten Clean wieder die Gaming‑Session nicht ablehnen könnt? Gibt es ein System, das wirklich funktioniert, oder ist das einfach ein Teil des Lebens? Ich bin gespannt auf eure Tipps – und vielleicht ein bisschen Hilfe, um meine eigene „Game‑Addiction“ zu regulieren.
Danke euch! 😊