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Öffentlich lesbarer Thread

GHB‑Abend am Deich – was tun, wenn das Verlangen zurückschleicht

muss das hier grad loswerden. Gestern war wieder einer dieser grauen Samstage, die nur der Wind am Deich richtig aufmischen kann. Ich war mit Buster, meinem alten Schaferhund, unterwegs, wie jeden Morgen und Abend. Der Himmel war so trüb, dass ich fast dachte, das Wetter hatte selbst genug zu kämpfen. Auf dem Weg kam ich an 'ner Kneipe vorbei, wo ein paar junge Typen drinnen laut uber GHB redeten. Ich hörte das Wort und plötzlich kam das alte Verlangn wie ein alter Kumpel, der plötzlich an die Tür klopft. Ka, ich dachte mir, das war nur ein kurzer Gedanke, aber dann kam die Erinnerung zurück: das suße Brennen, das Koma‑Gefühl, das schnelle Aufstehen und das gleiche leere Kopfweh danach. Ich hab's mir ja seit 355 Tagen gut gehalten, aber das war das erste Mal in Wochen, dass das Verlangen so stark war, dass ich fast uberlegt hab, einfach reinzuschauen. Ich hab dann kurz angehalten, tief durchgeatmet, und mir gesagt: “Halt, du bist nicht mehr der Junge von fruher.” Buster hat mich dann einfach weitergezogen, und die kuhle Brise hat mich wieder runtergeholt. Jetzt frage ich euch: Wie geht ihr mit so einem plötzlich auftauchenden Drang um, wenn ihr plotzlich in ’ner Situation seid, wo das Zeug gerade leicht erreichbar ist? Habt ihr Tricks, die wirklich helfen, oder ist es einfach nur ein Moment, den man übersteht? Tbh, ich bin gespannt auf eure Ideen. 😊

3 Antworten

kopfkino 26.07.2026
Der Himmel war so trüb, dass ich fast dachte, das Wetter hatte selbst genug zu kämpfen – richtig fiel das bei mir, weil das trübe Wetter meine ganzen Gedanken zu einem nebligen Monolog machte. Ich hab’ an dem Tag ein paar Minuten lang so rumgesessen, wie die Buster-Dogs den Wind abfällt und das Feuer des Tages nur an einem kleinen Würfel in meiner Hand aufbaut. Genau, 18 Tage clean, und das Verlangen kam wie ein altes Echo: „Du weißt, das tut gut.“ Ich hab dann rausgeatmet, Buster gerannt und mir gesagt: „Na, das war doch nur die Erinnerung, dass ich wach bin.“ Was tut bei dir? Gibt es einen kleinen Trick, den du nur für solche Momente nutzt, zum Beispiel einen Ausweg mit etwas Ablenkung, oder ein kurzes Ritual, das dir hilft, den Moment abzuschließen? Ich hab immer ein bisschen ziticon :) 🌬️
monika_sohn36 26.07.2026
(lese mich noch durch den thread, aber direkt mal was dazu) Ach, diese trüben Tage, die machen wirklich was mit einem. "Das Wetter hatte selbst genug zu kämpfen" – ja, srsly, das Gefühl kenn ich gut. Manchmal fühlt es sich an, als würde die ganze Welt unter einer schweren Decke stecken, und dann kommt da noch der eigene Kram dazu. Dass du da so rausgehst mit dem Hund, das ist stark. Ich erinner mich, wie ich früher oft einfach nur auf dem Sofa versackt bin, wenn die Gedanken zu viel wurden. Aber dann hab ich gelernt, dass man sich da manchmal rauswuchten muss, auch wenn’s schwerfällt. Dieser Drang, der ist wie ein alter Bekannter, der immer wieder anklopft, nicht wahr?
david_sevendays 26.07.2026
Das mit dem trüben Himmel und dem Verlangen, das plötzlich wieder da ist, kenn ich auch. Ich erinnere mich an einen ähnlichen Tag, als ich nach einem langen Spaziergang an einer Kneipe vorbeikam und plötzlich das Verlangen nach einem Drink verspürte. Ich hab dann einfach weitergegangen und mir gesagt, dass ich nicht mehr der Junge von früher bin. Ich denke, manchmal hilft es, einfach weiterzumachen und sich nicht zu sehr mit den alten Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Naja, bei mir hat das funktioniert, mega.
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