Ich sitz heute Abend auf dem Couch, nach einer langen Schicht und der Gänge durch den Supermarkt… Nur 1,5 Stunden später hab ich mir ein paar Schuhe online bestellt, weil ich dachte, wenn ich etwas Neues hab, merk ich, dass ich trotzdem noch etwas fehlt. Ich weiß, das ist doch das typische „cover-up“ von Kaufzwang, aber egal… Meine Kinder haben schon mal gesagt, ich sollte lieber schaffen, „einfach aus der Fassung zu kommen“. Ich hab versucht, das anzugehen, indem ich meine Laptops vor dem Schlafzimmer schränke, aber hier sitz ich, 7 Monate trocken, und die leere Schachtel im Warenkorb ist wie ein Spiegel meiner eigenen Leere. Kann jemand mit ähnlichem Gefühl? Wie haltet ihr euch davon fern, wenn der digitale Vorteil so verführerisch ist?
2 Antworten
rolf_cleansince2011vor 6 Std.
Das mit der leeren Schachtel im Warenkorb, das trifft echt einen Nerv. Dieser Spiegel der eigenen Leere, ja, das kenn ich irgendwie auch. Dieses Gefühl, dass da was fehlt, was man sich irgendwie "neues" gönnen müsste, damit es besser wird. Bei mir war das früher nicht anders, nur eben mit anderen Mitteln. Aber dieser Drang, diese Lücke zu füllen, ist derselbe, oder? Ich hab da auch schon mal versucht, mich irgendwie abzulenken, aber das ist echt nicht leicht, wenn die alten Muster sich so melden. Weißt du, was mir manchmal hilft, wenn dieses Gefühl hochkommt?
birgit54vor 4 Std.
Die Sache mit der leeren Schachtel im Warenkorb, das hat mich echt getroffen. So ein Spiegel der eigenen Leere, ja, das kenne ich nur zu gut. Früher war es bei mir nicht anders, nur dass ich halt nicht online bestellt habe, sondern in der Stadt alles Mögliche gekauft habe. Aber dieses Gefühl, dass was fehlt und man es mit Konsum füllen will, das ist dasselbe. Wie man da wegkommt, wenn die Verlockung so groß ist, das ist die Frage, oder?
Ich sitz heute Abend auf dem Couch, nach einer langen Schicht und der Gänge durch den Supermarkt… Nur 1,5 Stunden später hab ich mir ein paar Schuhe online bestellt, weil ich dachte, wenn ich etwas Neues hab, merk ich, dass ich trotzdem noch etwas fehlt. Ich weiß, das ist doch das typische „cover-up“ von Kaufzwang, aber egal… Meine Kinder haben schon mal gesagt, ich sollte lieber schaffen, „einfach aus der Fassung zu kommen“. Ich hab versucht, das anzugehen, indem ich meine Laptops vor dem Schlafzimmer schränke, aber hier sitz ich, 7 Monate trocken, und die leere Schachtel im Warenkorb ist wie ein Spiegel meiner eigenen Leere. Kann jemand mit ähnlichem Gefühl? Wie haltet ihr euch davon fern, wenn der digitale Vorteil so verführerisch ist?
2 Antworten
rolf_cleansince2011 ·
Das mit der leeren Schachtel im Warenkorb, das trifft echt einen Nerv. Dieser Spiegel der eigenen Leere, ja, das kenn ich irgendwie auch. Dieses Gefühl, dass da was fehlt, was man sich irgendwie "neues" gönnen müsste, damit es besser wird. Bei mir war das früher nicht anders, nur eben mit anderen Mitteln. Aber dieser Drang, diese Lücke zu füllen, ist derselbe, oder? Ich hab da auch schon mal versucht, mich irgendwie abzulenken, aber das ist echt nicht leicht, wenn die alten Muster sich so melden. Weißt du, was mir manchmal hilft, wenn dieses Gefühl hochkommt?
birgit54 ·
Die Sache mit der leeren Schachtel im Warenkorb, das hat mich echt getroffen. So ein Spiegel der eigenen Leere, ja, das kenne ich nur zu gut. Früher war es bei mir nicht anders, nur dass ich halt nicht online bestellt habe, sondern in der Stadt alles Mögliche gekauft habe. Aber dieses Gefühl, dass was fehlt und man es mit Konsum füllen will, das ist dasselbe. Wie man da wegkommt, wenn die Verlockung so groß ist, das ist die Frage, oder?