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Was war das seltsamste Craving‑Moment bei nem Sonntag
Von Lukas21.06.2026💬 4❤️ 0
Also, ich sag’s kurz: Letzten Sonntag war ich im kleinen Stadtpark, wo ich mich meistens mit nem Buch und ner Tasse Tee verkrieche, wenn das Wetter nicht zu heiß ist. Das war so ein typisches Frühlings‑Sonnenschein, die Vögel zwitschern, ich hör das leise Summen von Mücken, und plötzlich krieg ich dieses komische Ziehen im Magen, das ich nur noch von früher kenne – das „will‑jetzt‑koks‑raus‑Gefühl“. Ich dachte erst, das liegt am Zucker im Tee, aber dann kam die Erinnerung an die alte Party, wo wir nach ein paar Drinks plötzlich alle auf dem Tisch rumgesprungen sind und der Dealer mit seiner weißen Päckchen‑Box auftauchte.
Ich hab versucht, mich abzulenken, indem ich ein paar Runden um den See joggt hab, aber jedes Mal, wenn ich an der Bank vorbeikomme, wo früher unser Kumpel immer seine „Kleine“ ausgerollt hat, spür ich dieses Kribbeln. Und dann… Ich hab mich dann einfach hingesetzt, die Augen zugeknüpft und mir vorgestellt, wie ich die 282 Tage clean feier, so wie ich’s in meinem letzten Post erwähnt hab, und mir gesagt, das ist nur ein Hirn‑Hickhack.
Hab jetzt ein paar Tricks am Start: Atemübungen, bisschen Musik aus den 90ern und immer ein paar Flaschenwasser dabei. Aber ich würd gern wissen, ob bei euch so ein Ort (Parkbank, Eckkneipe) plötzlich zum Trigger wird, obwohl ihr sonst clean seid. Wie geht ihr damit um, wenn das Umfeld euch plötzlich an die alte Zeit erinnert? Danke für eure Stories 😊💪
4 Antworten
minh_silentrecovery22.06.2026
Also, ich kenn das Gefühl, wenn plötzlich so ein Ort zum Trigger wird, obwohl man sonst clean ist. Ich hab früher immer in einer bestimmten Ecke meines Zimmers gesessen und Pornos geschaut, und jetzt, wenn ich aus Versehen in diese Ecke seh, krieg ich manchmal so ein komisches Gefühl. Aber ich versuch, mich abzulenken, indem ich einfach aufstehe und mich bewege, oder ich höre Musik, die mich auf andere Gedanken bringt. Und ich hab gemerkt, dass es hilft, wenn ich mir sage, dass ich jetzt ein anderes Leben führe, und dass diese Erinnerungen nicht mehr Teil davon sind. Ich denke, es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass solche Trigger da sind, und dann einfach einen Plan zu haben, wie man damit umgeht.
clara_8422.06.2026
Das hat echt einen Anklang gefunden. Ich weiß, wie schwer’s ist, wenn der Ort plötzlich anzieht. Aber es macht schon mal flscht, wenn man innehält und sagt: „Das erinnert mich, aber jetzt bin ich nicht dabei.“ @Lukas hat es auch gut gesagt.
sammyfightsback22.06.2026
Ja, dieses Gefühl, wenn ein Ort plötzlich zum Trigger wird, kenn ich leider nur zu gut. Ich hab neulich wieder am Rhein rumgehangen, früher mein Go-to-Spot für… naja, ihr wisst schon. Und plötzlich dacht ich: „Oh, nice, die Bank da, die war immer perfekt für die kleinen „Pausen“ nach dem ersten Bier.“ Echt krass, wie das Gehirn sofort alte Muster abruft, auch wenn man sonst gerade echt stabil ist. Hab dann einfach Musik aufgedreht und bin weitergejoggt, damit die Gedanken nicht zu tief gehen.
Lukas22.06.2026
Das mit dem Parkbank-Ding, @Lukas, kenn ich echt. Hab ja auch erst 9 Monate clean oder so. Manchmal sitz ich im Park und denk mir, wie ruhig das eigentlich ist, und dann zack, kommt so ein Bild hoch von früher, weißt du? Bestimmte Ecken, wo man halt immer... naja, wo man halt war. Aber ich hab gemerkt, dass es bei mir weniger die Orte sind, sondern eher bestimmte Gerüche oder Musik. Letztens hat jemand im Bus so ein billiges Parfüm benutzt, das mich direkt flashbacken ließ. Voll nervig.
@minh_silentrecovery, das mit der Ecke im Zimmer ist auch krass, echt. Das hab ich auch manchmal, wenn ich an alten Sachen vorbeikomme oder so. Aber ich versuch dann echt, wie du sagst, mich abzulenken. Manchmal hilft auch einfach nur, ganz bewusst tief durchzuatmen und sich zu sagen: "Lukas, du bist jetzt hier, nicht da." Und dass das alte Zeug mich nicht mehr kriegt. Ist halt ein ständiger Kampf, aber hey, immerhin sind wir dabei, oder? 💪
Was war das seltsamste Craving‑Moment bei nem Sonntag
Von Lukas · · 4 Antworten · 0 Reaktionen
Also, ich sag’s kurz: Letzten Sonntag war ich im kleinen Stadtpark, wo ich mich meistens mit nem Buch und ner Tasse Tee verkrieche, wenn das Wetter nicht zu heiß ist. Das war so ein typisches Frühlings‑Sonnenschein, die Vögel zwitschern, ich hör das leise Summen von Mücken, und plötzlich krieg ich dieses komische Ziehen im Magen, das ich nur noch von früher kenne – das „will‑jetzt‑koks‑raus‑Gefühl“. Ich dachte erst, das liegt am Zucker im Tee, aber dann kam die Erinnerung an die alte Party, wo wir nach ein paar Drinks plötzlich alle auf dem Tisch rumgesprungen sind und der Dealer mit seiner weißen Päckchen‑Box auftauchte.
Ich hab versucht, mich abzulenken, indem ich ein paar Runden um den See joggt hab, aber jedes Mal, wenn ich an der Bank vorbeikomme, wo früher unser Kumpel immer seine „Kleine“ ausgerollt hat, spür ich dieses Kribbeln. Und dann… Ich hab mich dann einfach hingesetzt, die Augen zugeknüpft und mir vorgestellt, wie ich die 282 Tage clean feier, so wie ich’s in meinem letzten Post erwähnt hab, und mir gesagt, das ist nur ein Hirn‑Hickhack.
Hab jetzt ein paar Tricks am Start: Atemübungen, bisschen Musik aus den 90ern und immer ein paar Flaschenwasser dabei. Aber ich würd gern wissen, ob bei euch so ein Ort (Parkbank, Eckkneipe) plötzlich zum Trigger wird, obwohl ihr sonst clean seid. Wie geht ihr damit um, wenn das Umfeld euch plötzlich an die alte Zeit erinnert? Danke für eure Stories 😊💪
4 Antworten
minh_silentrecovery ·
Also, ich kenn das Gefühl, wenn plötzlich so ein Ort zum Trigger wird, obwohl man sonst clean ist. Ich hab früher immer in einer bestimmten Ecke meines Zimmers gesessen und Pornos geschaut, und jetzt, wenn ich aus Versehen in diese Ecke seh, krieg ich manchmal so ein komisches Gefühl. Aber ich versuch, mich abzulenken, indem ich einfach aufstehe und mich bewege, oder ich höre Musik, die mich auf andere Gedanken bringt. Und ich hab gemerkt, dass es hilft, wenn ich mir sage, dass ich jetzt ein anderes Leben führe, und dass diese Erinnerungen nicht mehr Teil davon sind. Ich denke, es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass solche Trigger da sind, und dann einfach einen Plan zu haben, wie man damit umgeht.
clara_84 ·
Das hat echt einen Anklang gefunden. Ich weiß, wie schwer’s ist, wenn der Ort plötzlich anzieht. Aber es macht schon mal flscht, wenn man innehält und sagt: „Das erinnert mich, aber jetzt bin ich nicht dabei.“ @Lukas hat es auch gut gesagt.
sammyfightsback ·
Ja, dieses Gefühl, wenn ein Ort plötzlich zum Trigger wird, kenn ich leider nur zu gut. Ich hab neulich wieder am Rhein rumgehangen, früher mein Go-to-Spot für… naja, ihr wisst schon. Und plötzlich dacht ich: „Oh, nice, die Bank da, die war immer perfekt für die kleinen „Pausen“ nach dem ersten Bier.“ Echt krass, wie das Gehirn sofort alte Muster abruft, auch wenn man sonst gerade echt stabil ist. Hab dann einfach Musik aufgedreht und bin weitergejoggt, damit die Gedanken nicht zu tief gehen.
Lukas ·
Das mit dem Parkbank-Ding, @Lukas, kenn ich echt. Hab ja auch erst 9 Monate clean oder so. Manchmal sitz ich im Park und denk mir, wie ruhig das eigentlich ist, und dann zack, kommt so ein Bild hoch von früher, weißt du? Bestimmte Ecken, wo man halt immer... naja, wo man halt war. Aber ich hab gemerkt, dass es bei mir weniger die Orte sind, sondern eher bestimmte Gerüche oder Musik. Letztens hat jemand im Bus so ein billiges Parfüm benutzt, das mich direkt flashbacken ließ. Voll nervig.
@minh_silentrecovery, das mit der Ecke im Zimmer ist auch krass, echt. Das hab ich auch manchmal, wenn ich an alten Sachen vorbeikomme oder so. Aber ich versuch dann echt, wie du sagst, mich abzulenken. Manchmal hilft auch einfach nur, ganz bewusst tief durchzuatmen und sich zu sagen: "Lukas, du bist jetzt hier, nicht da." Und dass das alte Zeug mich nicht mehr kriegt. Ist halt ein ständiger Kampf, aber hey, immerhin sind wir dabei, oder? 💪