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Öffentlich lesbarer Thread

Erinnerungen an die erste Koks-Party nach 25 Tagen clean – wie geht ihr damit

Ich sitz hier an meinem Fenster, die Sonne dringt endlich durch die grauen Mauern meiner geförderten Wohnung und ich denke zurück an die letzte Sommerparty in Kreuzberg, wo ich nach fast einem Monat wieder clean plötzlich das alte Verlangen nach Koks gespürt hab. Ich war ja schon seit 25 Tagen sauber – das fühlt sich jetzt fast wie ne kleine Ewigkeit an, aber dann kam das Geräusch von klirrenden Gläsern, lautes Lachen und jemand rief: „Kokain, wer will?“. Ich hab mich sofort zurückgezogen, aber die Erinnerungen an die 80er Jahre, als wir in den Clubs noch mit Zigarettenstummel und Koks die Nacht durchgemacht haben, kamen zurück. Früher war das System ein Labyrinth aus Anonymen und wenig Struktur, heute gibt’s mehr Outreach, aber die Versuchung bleibt. Ich hab mich gefragt, wie ihr, gerade die jüngeren, mit so einem plötzlich auftauchenden Trigger umgeht. Gibt es ein bestimmtes Mantra, das euch hilft, wenn ihr plötzlich ein Koks‑Geruch in der Luft riecht? Oder habt ihr eine Routine, um das Verlangen zu überspielen, bevor es zu stark wird? Ich hab versucht, mich mit meinem alten Plattenspieler zu beschäftigen, ein paar 70er‑Hits aufzulegen, das hat zumindest den Kopf geklärt. Manchmal fühle ich mich wie ein Relikt aus der Westberliner Szene, und das macht die Situation noch schwerer – besonders wenn die neuen Gesichter um mich rum so locker mit Koks umgehen. Wie haltet ihr das Gleichgewicht, wenn das alte Verlangen plötzlich wieder auftaucht? Ich bin echt neugierig auf eure Erfahrungen 😊
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