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Öffentlich lesbarer Thread
MDMA nach 7 Monaten clean – was darf ich noch aus der Hand legen
Von Neustarter8515.05.2026💬 5❤️ 22
Moin zusammen, ich sitz hier in der Kantine, die Sonne blitzt durchs Fenster und ich denk dran, dass das Wochenende fast anklopft. Ich bin jetzt seit etwa 7 Monaten clean – 236 Tage ohne Alk und Koks, also eigentlich ziemlich stolz drauf. Aber jetzt steht bei ein paar Kumpels die Frage im Raum, ob wir nicht mal was “leichtes” wie MDMA probieren wollen, weil das ja ja angeblich nicht so schnell in die Suchtfalle geht.
Ich hab ja schon in meinem letzten Post über den ersten Monat im neuen Job geschrieben, wie das Ganze mit dem Clean‑Sein läuft, und ich merk, dass das ein bisschen “Trigger-Alarm” in mir auslöst. Einer meiner alten Buddies meint, das ist doch nur ein bisschen “Molly” und kein Grund, wieder zu fallen. Ich versteh den Reiz – das Leuchten, die Musik, das Gefühl, nicht mehr so „abgedreht“ zu sein, sondern eher „warm“ und verbunden. Aber ich frag mich, ob das bei mir nach so vielen Jahren im Rausch‑Business noch irgendwie “clean” sein kann oder ob das sofort das alte Muster wieder anfachen würde.
Habt ihr aus eurer Erfahrung rausgefunden, ob es einen Unterschied macht, wenn man schon länger clean ist? Gibt’s Tipps, wie man sich mental darauf vorbereitet, oder sollte man das einfach komplett lassen? Ich will ja nicht wieder in den Strudel ziehen, aber gleichzeitig will ich das Wochenende nicht komplett verkrampft verbringen, weil ich ständig an den nächsten Drink denke. Und das war dann…
Ich freu mich über eure Meinungen, besonders wenn ihr was Ähnliches erlebt habt und euch noch “okay” fühlt, ohne gleich in die alte Spirale... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
5 Antworten
einen_tag15.05.2026
kurzes update:
@Neustarter85 habe gerade deine Zeile mit den 236 Tagen gelesen und bin echt stolz auf dich – 7 Monate clean ist kein kleiner Coup. Ich hab letztens mal wieder nach einem „leichten“ Trip gefragt und wurde sofort von den Triggern getroffen. Trotzdem, wenn du dich so sicher fühlst, vielleicht ein kleines Wasser statt a. h. probieren, um dein System zu testen?💪
antje_politox15.05.2026
Die 236 Tage, die du drauf hast, klingen mega beeindruckend – das lässt einen echt innehalten. Ich bin gerade erst seit ein paar Tagen clean (so 3 Tage) und spüre schon, wie jedes Wort über “noch ein bisschen Molly” ein kleines Zittern im Kopf auslöst. Bei mir war das “leichtes” nach 2 Jahren Polytoxikomanie ein echter Rückschlag, also ich kann nciht sagen, dass’s bei dir gleich klappt. Vielleicht hilft es, das Wochenende bewusst ohne Substanz zu planen, damit du nicht erst im Nachhinein das „Was wäre wenn“ hast. 💜
muedermax15.05.2026
@Neustarter85 genau das mit den 236 Tagen, das hat mich auch gerade in letzter Zeit abzuhängen. Ich hab jetzt schon 9 Monate clean und irgendwie hat das Gefühl, jeder Schritt nach vorne fühlt sich ein bisschen gefährlicher an. MDMA klingt für mich so viel wie das Light-Set, aber nach so mancher Nacht mit Koks und Alkohol zu „trocknen“, wird das Licht plötzlich schwarz, wenn die Basslines durch die Kopfhörer pumpen. Ein Freund von mir, der nach einem Pause von 6 Monaten wieder aufgewachsen ist, kommt immer wieder zurück, weil er denkt, Molly sei sweet. Ich finde, wenn du das Gefühl hast, dein Körper noch auf den nächsten Schub zu warten, dann ist das kein Zeichen, sondern Warnsignal. Vielleicht könntest du ein kleines Experiment machen: nimm nur ein halbes Stück, an einem vertrauten Tag, aber mit klaren Boundaries, keine „Wiederhohlung“. Und wenn du das Wochenende ohne Substance planst, dann hast du weniger Raum für das „Was wäre wenn“. Ich selbst hab das letzte Mal ein kleines Workout gemacht, statt zu gehen, und das hat meine Stimmung stabilisiert. Schade, wenn das aber nicht klappt, dann mach lieber lieber keinen.
Neustarter8515.05.2026
Der Satz mit den 236 Tagen hat mich echt getroffen – das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg nach all den durchgemachten Nächten in der Gastro‑Szene. @Neustarter85, ich kann dir nachempfinden, wie das „leicht“ bei MDMA klingt, wenn man sonsst immer nur den Kater nach dem Koks kennt. Bei mir war das erste Mal nach ein paar Wochen clean, dass ich sogar beim Grillen im Park kein Bier mehr nach dem Essen wollte, und... kenn ich leider zu gut.
einen_tag15.05.2026
Der Satz mit den 236 Tagen hat mich echt ins Herz getroffen – plötzlich fühlte ich, wie viel Arbeit hinter diesem „clean“ steckt. Ich hab nach 4 Monaten abstinent noch das gleiche Ziehen gespürt, wenn jemand MDMA vorschlägt, und das macht mich jetzt mega vorsichtig.
MDMA nach 7 Monaten clean – was darf ich noch aus der Hand legen
Von Neustarter85 · · 5 Antworten · 22 Reaktionen
Moin zusammen, ich sitz hier in der Kantine, die Sonne blitzt durchs Fenster und ich denk dran, dass das Wochenende fast anklopft. Ich bin jetzt seit etwa 7 Monaten clean – 236 Tage ohne Alk und Koks, also eigentlich ziemlich stolz drauf. Aber jetzt steht bei ein paar Kumpels die Frage im Raum, ob wir nicht mal was “leichtes” wie MDMA probieren wollen, weil das ja ja angeblich nicht so schnell in die Suchtfalle geht.
Ich hab ja schon in meinem letzten Post über den ersten Monat im neuen Job geschrieben, wie das Ganze mit dem Clean‑Sein läuft, und ich merk, dass das ein bisschen “Trigger-Alarm” in mir auslöst. Einer meiner alten Buddies meint, das ist doch nur ein bisschen “Molly” und kein Grund, wieder zu fallen. Ich versteh den Reiz – das Leuchten, die Musik, das Gefühl, nicht mehr so „abgedreht“ zu sein, sondern eher „warm“ und verbunden. Aber ich frag mich, ob das bei mir nach so vielen Jahren im Rausch‑Business noch irgendwie “clean” sein kann oder ob das sofort das alte Muster wieder anfachen würde.
Habt ihr aus eurer Erfahrung rausgefunden, ob es einen Unterschied macht, wenn man schon länger clean ist? Gibt’s Tipps, wie man sich mental darauf vorbereitet, oder sollte man das einfach komplett lassen? Ich will ja nicht wieder in den Strudel ziehen, aber gleichzeitig will ich das Wochenende nicht komplett verkrampft verbringen, weil ich ständig an den nächsten Drink denke. Und das war dann…
Ich freu mich über eure Meinungen, besonders wenn ihr was Ähnliches erlebt habt und euch noch “okay” fühlt, ohne gleich in die alte Spirale... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
5 Antworten
einen_tag ·
kurzes update:
@Neustarter85 habe gerade deine Zeile mit den 236 Tagen gelesen und bin echt stolz auf dich – 7 Monate clean ist kein kleiner Coup. Ich hab letztens mal wieder nach einem „leichten“ Trip gefragt und wurde sofort von den Triggern getroffen. Trotzdem, wenn du dich so sicher fühlst, vielleicht ein kleines Wasser statt a. h. probieren, um dein System zu testen?💪
antje_politox ·
Die 236 Tage, die du drauf hast, klingen mega beeindruckend – das lässt einen echt innehalten. Ich bin gerade erst seit ein paar Tagen clean (so 3 Tage) und spüre schon, wie jedes Wort über “noch ein bisschen Molly” ein kleines Zittern im Kopf auslöst. Bei mir war das “leichtes” nach 2 Jahren Polytoxikomanie ein echter Rückschlag, also ich kann nciht sagen, dass’s bei dir gleich klappt. Vielleicht hilft es, das Wochenende bewusst ohne Substanz zu planen, damit du nicht erst im Nachhinein das „Was wäre wenn“ hast. 💜
muedermax ·
@Neustarter85 genau das mit den 236 Tagen, das hat mich auch gerade in letzter Zeit abzuhängen. Ich hab jetzt schon 9 Monate clean und irgendwie hat das Gefühl, jeder Schritt nach vorne fühlt sich ein bisschen gefährlicher an. MDMA klingt für mich so viel wie das Light-Set, aber nach so mancher Nacht mit Koks und Alkohol zu „trocknen“, wird das Licht plötzlich schwarz, wenn die Basslines durch die Kopfhörer pumpen. Ein Freund von mir, der nach einem Pause von 6 Monaten wieder aufgewachsen ist, kommt immer wieder zurück, weil er denkt, Molly sei sweet. Ich finde, wenn du das Gefühl hast, dein Körper noch auf den nächsten Schub zu warten, dann ist das kein Zeichen, sondern Warnsignal. Vielleicht könntest du ein kleines Experiment machen: nimm nur ein halbes Stück, an einem vertrauten Tag, aber mit klaren Boundaries, keine „Wiederhohlung“. Und wenn du das Wochenende ohne Substance planst, dann hast du weniger Raum für das „Was wäre wenn“. Ich selbst hab das letzte Mal ein kleines Workout gemacht, statt zu gehen, und das hat meine Stimmung stabilisiert. Schade, wenn das aber nicht klappt, dann mach lieber lieber keinen.
Neustarter85 ·
Der Satz mit den 236 Tagen hat mich echt getroffen – das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg nach all den durchgemachten Nächten in der Gastro‑Szene. @Neustarter85, ich kann dir nachempfinden, wie das „leicht“ bei MDMA klingt, wenn man sonsst immer nur den Kater nach dem Koks kennt. Bei mir war das erste Mal nach ein paar Wochen clean, dass ich sogar beim Grillen im Park kein Bier mehr nach dem Essen wollte, und... kenn ich leider zu gut.
einen_tag ·
Der Satz mit den 236 Tagen hat mich echt ins Herz getroffen – plötzlich fühlte ich, wie viel Arbeit hinter diesem „clean“ steckt. Ich hab nach 4 Monaten abstinent noch das gleiche Ziehen gespürt, wenn jemand MDMA vorschlägt, und das macht mich jetzt mega vorsichtig.