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Neu Beistand im schweren Moment — mit einem Tap ist jemand aus deinem Kreis in Echtzeit für dich da. Ihr atmet kurz zusammen durch. Peer-Beistand, kein Ersatz für den Notruf. Neu Der Brücken-Raum: Angehörige & Betroffene — lasst euch gute Momente da und stellt einander ehrliche Verständnis-Fragen statt Vorwürfe. Euer Fortschritt wird als Diagramm sichtbar. Aufgebaut auf systemischer Familientherapie (CRAFT).
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Gegenseitig stärken & feiernEin Tipp genügt: Ermutigung senden und Meilensteine gemeinsam feiern.
Euer gemeinsamer GartenJede Clean-Zeit lässt eine Pflanze wachsen — ihr wachst sichtbar zusammen.
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Beitrag

Ich fang nochmal an mit Ecstasy. Hab jetzt 172 Tage ohne den ganzen anderen Dreck. Crack, Heroin, alles weg. Und ich hab echt gedacht, das wär's jetzt. Dass ich endlich mal irgendwie durchatmen kann. Aber die Nächte sind halt immer noch lang und leer, und dieses Gefühl, dass irgendwas fehlt... das ist echt krass. Hab letztens jemanden getroffen, der meinte, so ein bisschen MDMA, das könnt helfen, dich mal wieder lebendig zu fühlen. Ohne gleich wieder abzurutschen. Ich hab ja echt Respekt vor allem, was mich wieder in die alte Spur bringen könnte. Aber dieses Gefühl, nur noch zu funktionieren, jeder Tag gleich... das macht mich fertig. Wirkt das wirklich nur auf die Stimmung? Ich meine, ich hab ja HIV, und ich bin echt vorsichtig mit allem, was ich nehme. Aber die Ärzte sagen ja auch, dass seelische Gesundheit wichtig ist. Hat jemand von euch Erfahrung damit? Also so, dass es nicht direkt wieder in die totale Eskalation geht? Ich hab echt keine Ahnung, ob das der richtige Weg ist. Aber ich sitz hier und denk mir: Vielleicht ist es besser, mal was auszuprobieren, was mich nicht umbringt, als weiter so halb tot durch die Gegend zu schleichen. Aber die Angst vor dem Rückfall ist halt immer da. Und ich will nicht wieder an dem Punkt landen, wo ich auf den Steindamm muss, nur um irgendein Gefühl zu spüren. Irgendwelche Gedanken dazu? Würd mich echt interessieren.

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