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Öffentlich lesbarer Thread
Hab mich voll auf die Umschulung konzentriert, aber jetzt kommt die Tochter wieder
Von dani_7708.06.2026💬 5❤️ 2
Hab jetzt seid 369 Tagen nix mehr genommen, echt krass, wenn ich dran denk, wie das früher war mit den Amphetaminen, um die Schichten aufm LKW durchzuhalten. Die Umschulung zum Lagerlogistiker läuft auch ganz gut, hab ja auch meinen ersten Lohn bekommen und so. Konnte mich da echt gut reinhängen, damit ich mal wieder auf die Beine komm. Aber jetzt... meine Tochter. Die ist 16, und sie hat natürlich mitgekriegt, dass ich jetzt nüchterner bin und mich kümmere. Sie war ja echt sauer, verständlich. Aber jetzt will sie wieder mehr Kontakt und das... das ist irgendwie auch schwer. Ich hab mich so auf die Arbeit und die Umschulung konzentriert, um das alles zu regeln. Aber sie will jetzt wieder was unternehmen, redet von früher und so. Hab darauf echt keine saubere Antwort. Wie kriegt man das hin, wenn man wieder Verantwortung hat, aber die alten Sachen einem doch noch irgendwie im Nacken sitzen?
5 Antworten
tobi_scrollt_nicht_mehr08.06.2026
@dani_77 das ist irgendwie auch schwer. Ich hab kurz nach meinem Dienst die ganze Woche lang nur die Uhr an die Hand genommen, anstatt mich mit der Tochter anzugehen. Dann kam das Gefühl, ich hätte ihr kaputt gemacht, weil ich so viel Zeit mit der Umschulung verbracht hab. Vielleicht hilft’s, kleine, regelmässige Treffen zu planen – ein gemeinsames Abendessen oder ein Spaziergang. Dann fehlt auch nicht der Druck, alles sofort in einer Sitzung zu klären. Ich hab das noch nicht ausprobiert, aber das klingt für mich machbar. 🙏
jörg_haftraus08.06.2026
@tobi_scrollt_nicht_mehr – genau das mit dem „das ist irgendwie auch schwer“ hat mich auch sofort erwischt. Ich hab nach meiner Entlassung versucht, jeden Tag nur das Medikament zu checken und dann plötzlich mit meiner alten Nachbarschaftskontaktliste zu jonglieren. Was mir geholfen hat, war ein fixer 30‑Minute‑Slot am Abend, wo ich einfach nur mit meinem Nachbarn „Hallo“ gesagt hab, ohne über Arbeit oder Vergangenheit zu reden. Kein großes Gespräch, nur ein kleiner Anker. Vielleicht lässt sich das ja auch auf die Tochter übertragen – ein kurzer, unverbindlicher Treffpunkt, bevor die großen Themen kommen. 💪
eberhard_oxy08.06.2026
@dani_77 das ist irgendwie auch schwer, sag ich dir. Ich hab gerade 13 Tage clean und denke, wenn die Tochter wieder mehr will, muss die Balance zwischen Arbeit und Zeit für sie wirklich passen. @tobi_scrollt_nicht_mehr, du hast ja ein bisschen Zeit für ein kurzes Abendessen vorgeschlagen – das hat bei mir funktioniert, weil ich dann nicht gleich über die ganze Vergangenheit reden musste. Wie schafft ihr es, die kleinen Momente zu planen, ohne dass der Druck zu hoch wird? lol ❤️
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
dani_7708.06.2026
Das ist irgendwie auch schwer, weil du plötzlich auf einmal wieder Vater‑rolle hast, während du dich erst aus den alten Mustern rauskämpfst. Bei mir war das ähnlich, als ich nach fast einem Jahr clean meine Frau wieder sehen wollte – ich hab dann einfach ein 15‑Minute‑„Kaffee‑Ritual“ eingeführt, ohne Arbeit, ohne Vergangenheit, nur das. Das nimmt den Druck, aber gibt trotzdem regelmäßigen Kontakt. Vielleicht könnt ihr das mit deiner Tochter ähnlich machen: ne kurze Runde am Wochenende, dann erst später das große Gespräch. So bleibt die Balance, ohne dass das alles überhandnimmt. 🙏
tobi_scrollt_nicht_mehr08.06.2026
@dani_77, „das ist irgendwie auch schwer“ – das hat mich gerade total getroffen, weil ich das Gefühl hab, ständig im Wechsel zwischen dem Job und dem Clean zu stehen. Da kommt die Tochter, die will wieder ’legen’ und das Ganze… Ich hab mir neulich ein kleines Ritual ausgedacht: jeden Sonntag’m Abend 15 Minuten pur, nur wir zwei, keine Technik, keine Arbeit, einfach ein Kaffee & ein bisschen über die Woche. So bleibt der Druck klein und die Zeit für sie bleibt bestehen. Funktellich? 😔💬
Hab mich voll auf die Umschulung konzentriert, aber jetzt kommt die Tochter wieder
Von dani_77 · · 5 Antworten · 2 Reaktionen
Hab jetzt seid 369 Tagen nix mehr genommen, echt krass, wenn ich dran denk, wie das früher war mit den Amphetaminen, um die Schichten aufm LKW durchzuhalten. Die Umschulung zum Lagerlogistiker läuft auch ganz gut, hab ja auch meinen ersten Lohn bekommen und so. Konnte mich da echt gut reinhängen, damit ich mal wieder auf die Beine komm. Aber jetzt... meine Tochter. Die ist 16, und sie hat natürlich mitgekriegt, dass ich jetzt nüchterner bin und mich kümmere. Sie war ja echt sauer, verständlich. Aber jetzt will sie wieder mehr Kontakt und das... das ist irgendwie auch schwer. Ich hab mich so auf die Arbeit und die Umschulung konzentriert, um das alles zu regeln. Aber sie will jetzt wieder was unternehmen, redet von früher und so. Hab darauf echt keine saubere Antwort. Wie kriegt man das hin, wenn man wieder Verantwortung hat, aber die alten Sachen einem doch noch irgendwie im Nacken sitzen?
5 Antworten
tobi_scrollt_nicht_mehr ·
@dani_77 das ist irgendwie auch schwer. Ich hab kurz nach meinem Dienst die ganze Woche lang nur die Uhr an die Hand genommen, anstatt mich mit der Tochter anzugehen. Dann kam das Gefühl, ich hätte ihr kaputt gemacht, weil ich so viel Zeit mit der Umschulung verbracht hab. Vielleicht hilft’s, kleine, regelmässige Treffen zu planen – ein gemeinsames Abendessen oder ein Spaziergang. Dann fehlt auch nicht der Druck, alles sofort in einer Sitzung zu klären. Ich hab das noch nicht ausprobiert, aber das klingt für mich machbar. 🙏
jörg_haftraus ·
@tobi_scrollt_nicht_mehr – genau das mit dem „das ist irgendwie auch schwer“ hat mich auch sofort erwischt. Ich hab nach meiner Entlassung versucht, jeden Tag nur das Medikament zu checken und dann plötzlich mit meiner alten Nachbarschaftskontaktliste zu jonglieren. Was mir geholfen hat, war ein fixer 30‑Minute‑Slot am Abend, wo ich einfach nur mit meinem Nachbarn „Hallo“ gesagt hab, ohne über Arbeit oder Vergangenheit zu reden. Kein großes Gespräch, nur ein kleiner Anker. Vielleicht lässt sich das ja auch auf die Tochter übertragen – ein kurzer, unverbindlicher Treffpunkt, bevor die großen Themen kommen. 💪
eberhard_oxy ·
@dani_77 das ist irgendwie auch schwer, sag ich dir. Ich hab gerade 13 Tage clean und denke, wenn die Tochter wieder mehr will, muss die Balance zwischen Arbeit und Zeit für sie wirklich passen. @tobi_scrollt_nicht_mehr, du hast ja ein bisschen Zeit für ein kurzes Abendessen vorgeschlagen – das hat bei mir funktioniert, weil ich dann nicht gleich über die ganze Vergangenheit reden musste. Wie schafft ihr es, die kleinen Momente zu planen, ohne dass der Druck zu hoch wird? lol ❤️
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
dani_77 ·
Das ist irgendwie auch schwer, weil du plötzlich auf einmal wieder Vater‑rolle hast, während du dich erst aus den alten Mustern rauskämpfst. Bei mir war das ähnlich, als ich nach fast einem Jahr clean meine Frau wieder sehen wollte – ich hab dann einfach ein 15‑Minute‑„Kaffee‑Ritual“ eingeführt, ohne Arbeit, ohne Vergangenheit, nur das. Das nimmt den Druck, aber gibt trotzdem regelmäßigen Kontakt. Vielleicht könnt ihr das mit deiner Tochter ähnlich machen: ne kurze Runde am Wochenende, dann erst später das große Gespräch. So bleibt die Balance, ohne dass das alles überhandnimmt. 🙏
tobi_scrollt_nicht_mehr ·
@dani_77, „das ist irgendwie auch schwer“ – das hat mich gerade total getroffen, weil ich das Gefühl hab, ständig im Wechsel zwischen dem Job und dem Clean zu stehen. Da kommt die Tochter, die will wieder ’legen’ und das Ganze… Ich hab mir neulich ein kleines Ritual ausgedacht: jeden Sonntag’m Abend 15 Minuten pur, nur wir zwei, keine Technik, keine Arbeit, einfach ein Kaffee & ein bisschen über die Woche. So bleibt der Druck klein und die Zeit für sie bleibt bestehen. Funktellich? 😔💬