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Dieses eine Lied – Auslöser oder Rettungsanker

Letzte Nacht war ich wieder im kleinen Zimmer über der Mensa, das Licht vom Laptop flackerte und ich hab mir endlich den neuen Podcast von Nura reingezogen. Da kam plötzlich dieser alte Track von meinem Lieblingsrapper, den ich früher immer beim Kiffen gehört hab – das Intro mit dem tiefen Bass hat mich sofort zurück ins alte Muster katapultiert. Ich hab sofort die Lautstärke runtergedreht, aber das Gefühl blieb. Ich habe jetzt seit ein paar Monaten clean und versuche, meine Angst vor Psychosen nicht zu groß werden zu lassen, und das Ganze macht mir so richtig Stress. Hab ich das jetzt übertrieben? Oder kann man so einen Song ja auch nutzen, um sich zu erinnern, warum man clean bleibt? Ich hab ein paar Mal versucht, nach dem Track zu meditieren, ein paar Atemzüge zu nehmen und leise ein kurzes Gebet zu murmeln – inshallah hilft das ja irgendwie. Wie geht ihr mit solchen musikalischen Triggern um? Habt ihr bestimmte Playlists, die ihr immer anmacht, wenn das alte Verlangen hochkommt? Oder lieber komplett den Song aus der Playlist löschen und nie mehr hören? Ich hab gestern in meinem Post über MDMA geschrieben, dass ich eigentlich gern Musik als Ablenkung nutze, aber das hier fühlt sich irgendwie anders an. Ich will nicht in alte Muster rutschen, aber gleichzeitig ist das Gefühl von Nostalgie irgendwie verführerisch. Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps geben, was ihr in solchen Momenten macht? Ich bin gespannt, was ihr so erlebt habt und ob ihr ähnliche Situationen kennt. 🙏
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