Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben,
antworten und die Tools nutzen.
Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.
🔒 100% anonym🙈 Kein Klarname🛡️ DSGVO-konform
📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.
🆓Kostenlos ohne Login
Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
Community vor dem Login anschauen
Kein Klarname noetig, anonym starten
🔓Mit Login (weiterhin kostenlos)
Eintraege und Plaene sicher speichern
Verlaeufe und Fortschritt ueber Zeit sehen
Passende Community-Bereiche und Kontakte nutzen
Optional ⭐
⭐Premium optional
Unbegrenzte KI-Token-Nutzung fuer KI-Coaches und KI-Tools
Mehr Tiefe bei Analysen, Coaching und Begleitung
Erweiterte Auswertungen, Exporte und Premium-Module
Optional: 9,99 EUR monatlich oder 79 EUR jaehrlich
Alternativ via Aktivitaetspunkte in der Community freischaltbar
Öffentlich lesbarer Thread
mein erster Tag ohne Methadone – fühl mich irgendwie leer
Von lena92vor 2 Std.💬 0❤️ 0
kurzes update:
ich sitz hier im WG‑Zimmer, draußen regnet es wieder und das Licht von der Bahn gleicht dem grauen Himmel, und ich frage mich, ob das jetzt das Ende vom ganzen Kapitel ist. vor ein paar Tagen hab ich den letzten Tropfen Methadone genommen, weil die Therapie endlich sagt, ich soll langsam runter. jetzt, nach fast 10 Monaten clean, fühl ich mich plötzlich mega leer, als ob ein Teil von mir fehlt, den ich gar nicht mehr wahrgenommen hab.
ich dachte immer, der Entzug wäre das Schwerste – das war das Auf und Ab mit dem Kiff und dem Alkohol, die Nächte bis zum Blackout, die ständigen Schuldgefühle, wenn die Mom mich anschrie. das war laut und heftig. jetzt ist es still. keiner ruft mehr "mach weiter, du schaffst das", weil ich ja angeblich bereits durch bin. und doch liegt da dieses komische Ziehen, das nicht von der Substanz kommt, sondern von der Frage, wer ich jetzt bin ohne das Ding im Arm.
letzte Nacht hab ich versucht zu schlafen, aber meine Gedanken hüpfen wie ein kaputtes Ladegerät von "was mach ich jetzt?" zu "warum hat meine Freundin Schluss gemacht, gerade als ich clean war?" und zurück zu "wie erzähl ich meiner Mom, das ich endlich stark bin, ohne zu lügen, dass ich alles gut finde". das ist wie ein Kreisel, der nicht aufhört zu drehen.
hab jemand von euch so nen Moment gehabt, wo der letzte Tropfen genommen ist und plötzlich das Leben plötzlich total laut wird, obwohl die Substanz weg ist? oder wie habt ihr die Leere gefüllt, wenn das alte "Spielzeug" nicht mehr da ist? ich brauch echt ein paar Tipps oder einfach nur ein bisschen Verständnis, weil mir gerade alles zu laut im Kopf klingt.
danke, wenn ihr was habt, das ihr teilen wollt. 🙏
mein erster Tag ohne Methadone – fühl mich irgendwie leer
Von lena92 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
kurzes update:
ich sitz hier im WG‑Zimmer, draußen regnet es wieder und das Licht von der Bahn gleicht dem grauen Himmel, und ich frage mich, ob das jetzt das Ende vom ganzen Kapitel ist. vor ein paar Tagen hab ich den letzten Tropfen Methadone genommen, weil die Therapie endlich sagt, ich soll langsam runter. jetzt, nach fast 10 Monaten clean, fühl ich mich plötzlich mega leer, als ob ein Teil von mir fehlt, den ich gar nicht mehr wahrgenommen hab.
ich dachte immer, der Entzug wäre das Schwerste – das war das Auf und Ab mit dem Kiff und dem Alkohol, die Nächte bis zum Blackout, die ständigen Schuldgefühle, wenn die Mom mich anschrie. das war laut und heftig. jetzt ist es still. keiner ruft mehr "mach weiter, du schaffst das", weil ich ja angeblich bereits durch bin. und doch liegt da dieses komische Ziehen, das nicht von der Substanz kommt, sondern von der Frage, wer ich jetzt bin ohne das Ding im Arm.
letzte Nacht hab ich versucht zu schlafen, aber meine Gedanken hüpfen wie ein kaputtes Ladegerät von "was mach ich jetzt?" zu "warum hat meine Freundin Schluss gemacht, gerade als ich clean war?" und zurück zu "wie erzähl ich meiner Mom, das ich endlich stark bin, ohne zu lügen, dass ich alles gut finde". das ist wie ein Kreisel, der nicht aufhört zu drehen.
hab jemand von euch so nen Moment gehabt, wo der letzte Tropfen genommen ist und plötzlich das Leben plötzlich total laut wird, obwohl die Substanz weg ist? oder wie habt ihr die Leere gefüllt, wenn das alte "Spielzeug" nicht mehr da ist? ich brauch echt ein paar Tipps oder einfach nur ein bisschen Verständnis, weil mir gerade alles zu laut im Kopf klingt.
danke, wenn ihr was habt, das ihr teilen wollt. 🙏