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Öffentlich lesbarer Thread
Wie halte ich die Fassade bei Bewerbungsgesprächen, wenn ich gerade 9 Tage clean bin
Von yvonne_koks_alleinvor 18 Std.💬 0❤️ 0
Also ich sitz gerade mit nem Kaffee am Küchentisch, die Küche riecht nach dem Essen vom letzten Tag und draußen pfeift wieder der Wind am Neckar. Seit 9 Tagen bin ich clean und das fühlt sich irgendwie wie ein kleiner Sieg an, aber gleichzeitig drückt die alte Maske immer wieder schwerer auf meine Brust.
Ich hab mich heute für einen Job als Frreelancer im Marketing beworben – das wäre eigentlich genau das, was ich nach dem Verlust meiner Selbstständigkeit wieder aufbauen will. Aber jedes Mal, wenn ich das Bewerbungsformular ausfüll‘, kommt mir das alte Gedankenkarussell: „Du bist doch nur gut im Verstecken, du kannst das nicht wirklich halten.“ Und dann denk ich an meine alte Sucht, an das ständige Bedürfnis, perfekt zu wirken, damit keiner merkt, dass ich innerlich zerbrechlich bin.
Wie soll ich das in einem Interview ansprechen, ohne gleich die ganze Geschichte rauszuschütten? Oder sollte ich einfach so tun, als wär das alles nicht da? Ich hab neulich im Post über den Trainingsplan erzählt, dass ich versucht hab, meine Routine zu strukturieren, aber das war mehr für mich, nicht für die Personalabteilung.
Habt ihr Tipps, wie man das Gleichgewicht hält, wenn die professionelle Maske plötzlich wieder drückt? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich mich immer noch zu sehr hinter der Fassade verstecke und das irgendwann auffliegt. Ich will nicht wieder in den alten Trott zurückfallen, aber die Angst, dass meine „saubere“ Fassade bricht, lässt mich kaum schlafen. 🙏
Danke, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könnt. ❤️
Wie halte ich die Fassade bei Bewerbungsgesprächen, wenn ich gerade 9 Tage clean bin
Von yvonne_koks_allein · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Also ich sitz gerade mit nem Kaffee am Küchentisch, die Küche riecht nach dem Essen vom letzten Tag und draußen pfeift wieder der Wind am Neckar. Seit 9 Tagen bin ich clean und das fühlt sich irgendwie wie ein kleiner Sieg an, aber gleichzeitig drückt die alte Maske immer wieder schwerer auf meine Brust.
Ich hab mich heute für einen Job als Frreelancer im Marketing beworben – das wäre eigentlich genau das, was ich nach dem Verlust meiner Selbstständigkeit wieder aufbauen will. Aber jedes Mal, wenn ich das Bewerbungsformular ausfüll‘, kommt mir das alte Gedankenkarussell: „Du bist doch nur gut im Verstecken, du kannst das nicht wirklich halten.“ Und dann denk ich an meine alte Sucht, an das ständige Bedürfnis, perfekt zu wirken, damit keiner merkt, dass ich innerlich zerbrechlich bin.
Wie soll ich das in einem Interview ansprechen, ohne gleich die ganze Geschichte rauszuschütten? Oder sollte ich einfach so tun, als wär das alles nicht da? Ich hab neulich im Post über den Trainingsplan erzählt, dass ich versucht hab, meine Routine zu strukturieren, aber das war mehr für mich, nicht für die Personalabteilung.
Habt ihr Tipps, wie man das Gleichgewicht hält, wenn die professionelle Maske plötzlich wieder drückt? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich mich immer noch zu sehr hinter der Fassade verstecke und das irgendwann auffliegt. Ich will nicht wieder in den alten Trott zurückfallen, aber die Angst, dass meine „saubere“ Fassade bricht, lässt mich kaum schlafen. 🙏
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