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Psilo und die Leere – hilft das wirklich...
Also, ich sitz gerade im Wohnzimmer, die Sonne dringt durch das Fenster und ich hör den Kettensaegegeräusch vom Bau auf der anderen Strassenseite. Ich bin seit 1 Jahr und 1 Monat clean, wallah, das fühlt sich manchmal wie ein endloser Marathon an, und die Leere kommt immer wieder zurueck, besonders wenn ich abends allein im Zimmer sitz und an die Familie denke.
Letztes Wochenende hab ich mit nem Freund von ner kleinen Psilo‑Session gesprochen – er meinte, das koennte mir helfen, die innere Leere zu fuellen, ein bisschen Klarheit zu finden. Ich war skeptisch, weil ich ja nicht mehr "kiffen" will, aber gleichzeitig hab ich das Gefühl, dass ich irgendwie feststecke, zwischen dem Bild, das meine Mama von mir hat ("die brave Tochter") und dem, was ich wirklich bin.
Hab mich dann ein bisschen informiert, hab ein paar Berichte gelesen, wo Leute sagen, dass die Pilze ihnen geholfen haben, alte Muster zu erkennen, das Selbst zu akzeptieren, und sogar den Druck von der Familie besser zu tragen. Aber ich frag mich, ob das bei mir nur ein kurzer Kick waere oder ob das tatsaechlich was tiefere Veraenderung bringt.
Hab ich das Risiko, dass ich wieder in irgendeine Art von Sucht abrutsche? Oder kann das wirklich ein Werkzeug sein, um meine Gedanken zu sortieren, ohne dass ich wieder in den alten Kreislauf gerate? Ich will nicht nur "abgesoffen" sein, sondern echt was verstehen.
Habt ihr so ne Erfahrung gemacht, vielleicht sogar als jemand, der schon clean ist und trotzdem mal ne Session gemacht hat? Wie habt ihr das nach dem Trip verarbeitet, und hat es euch wirklich weitergebracht? Ich freu mich auf eure Meinungen, abi. 😊
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
