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Der Tag, an dem das leere Bett laut geworden ist
Von ines_witwevor 3 Std.💬 0❤️ 0
Gestern war ich wieder im Garten, die Sonne hat endlich ein bisschen länger gehalten und ich hab mich dann irgendwie voll hingezogen gefühlt, weil ich das Bild von meinem Mann im Kopf immer noch so klar sehe, wenn ich das alte Gartenmöbel-Set auspacke. Ich hab das Rauschen der Bienen gehört und plötzlich war das leere Bett im Schlafzimmer plötzlich nicht mehr nur ein Stück Holz, das da steht, sondern so laut, als würde es schreien.
Ich hab mich hingesetzt, weil ich nicht wusste, ob ich jetzt gleich weinen oder einfach nur das leise Summen der Bienen weiter hören soll. Und dann kam mir die Erinnerung, wie er immer gesagt hat, dass wir uns jeden Morgen zusammen das Frühstück machen sollten, weil das die beste Therapie ist. Jetzt sitz ich hier mit nem leeren Tablett, das nur noch halb voll mit Kaffee ist, und das Geräusch von meinem eigenen Atem, das irgendwie viel lauter klingt als sonst.
Habt ihr das auch, wenn ihr an einem schönen Frühlingstag plötzlich das leere Stück im Haus plötzlich so präsent wird? Wie geht ihr mit diesem Gefühl um, dass das „Muss‑sein“ plötzlich so greifbar wird, wenn ich eigentlich einfach nur die Sonne genießen wollte? Ich merke, dass ich manchmal einfach nur das Fenster aufkreiße und die Luft reinlasse, aber das hilft nur kurz.
Manchmal denke ich, dass ich meine Kinder fragen sollte, ob sie mit mir zusammen einen kleinen Spaziergang machen wollen, aber ich fühl mich so schwach, weil ich nicht will, dass sie wieder sehen, wie sehr ich zerbreche, wenn ich an ihn denke. Wie schafft ihr es, dass diese leeren Räume nicht zu so einem riesigen Echo werden? Ich bin echt gespannt, was ihr dazu erlebt habt. ❤️
Der Tag, an dem das leere Bett laut geworden ist
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Gestern war ich wieder im Garten, die Sonne hat endlich ein bisschen länger gehalten und ich hab mich dann irgendwie voll hingezogen gefühlt, weil ich das Bild von meinem Mann im Kopf immer noch so klar sehe, wenn ich das alte Gartenmöbel-Set auspacke. Ich hab das Rauschen der Bienen gehört und plötzlich war das leere Bett im Schlafzimmer plötzlich nicht mehr nur ein Stück Holz, das da steht, sondern so laut, als würde es schreien.
Ich hab mich hingesetzt, weil ich nicht wusste, ob ich jetzt gleich weinen oder einfach nur das leise Summen der Bienen weiter hören soll. Und dann kam mir die Erinnerung, wie er immer gesagt hat, dass wir uns jeden Morgen zusammen das Frühstück machen sollten, weil das die beste Therapie ist. Jetzt sitz ich hier mit nem leeren Tablett, das nur noch halb voll mit Kaffee ist, und das Geräusch von meinem eigenen Atem, das irgendwie viel lauter klingt als sonst.
Habt ihr das auch, wenn ihr an einem schönen Frühlingstag plötzlich das leere Stück im Haus plötzlich so präsent wird? Wie geht ihr mit diesem Gefühl um, dass das „Muss‑sein“ plötzlich so greifbar wird, wenn ich eigentlich einfach nur die Sonne genießen wollte? Ich merke, dass ich manchmal einfach nur das Fenster aufkreiße und die Luft reinlasse, aber das hilft nur kurz.
Manchmal denke ich, dass ich meine Kinder fragen sollte, ob sie mit mir zusammen einen kleinen Spaziergang machen wollen, aber ich fühl mich so schwach, weil ich nicht will, dass sie wieder sehen, wie sehr ich zerbreche, wenn ich an ihn denke. Wie schafft ihr es, dass diese leeren Räume nicht zu so einem riesigen Echo werden? Ich bin echt gespannt, was ihr dazu erlebt habt. ❤️