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Öffentlich lesbarer Thread

Warum fühl ich mich immer noch nicht ganz dazugehörig?

Ich sitz gerade auf meinem Balkon, es ist Dienstagabend und ich hab ein bisschen Zeit für mich selbst. Ich denk an die Gruppentreffen, an die Gespräche mit meiner Freundin und an den Alltag in der Arbeit. Alles läuft irgendwie gut, seit 1 Jahr und 1 Monat ist einiges besser geworden. Aber trotzdem, ich hab dieses Gefühl, als ob ich nicht ganz dazugehörig bin. Als ob ich immer noch ein bisschen außerhalb stehe und nur zugucker bin. Ich frage mich, ob das vielleicht mit dem Substitutions-Stigma zu tun hat, oder ob es einfach nur meine eigene Unsicherheit ist. Ich meine, ich bin ja kein "cleaner" Junkie, ich bin ein Typ, der Methadon nimmt, um seinen Alltag zu bewältigen. Und das ist halt nicht immer einfach, das mit den anderen zu teilen. Ka ist das bei euch auch so?
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