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Öffentlich lesbarer Thread
Die Last der Sicherheit – Geld, Schulden und Gefühl...
Von yasemin_2313.06.2026💬 4❤️ 4
Und manchmal frag ich mich, ob Leute wirklich wissen, dass ein kleiner Betrag die Balance zwischen Familien und Pflicht mittelt. Vor ein paar Wochen hat meine Großmutter beschlossen, ein Auto zu kaufen, um die Arbeitslosigkeit in der Region zu retten. Doch beim Vergleich mit dem Geldstand meines Bruders, der lieber in Online-Kurse investiert, kamen Scheuern auf die Brust. Es ist dieser Spalt zwischen Hoffnung und Verzweiflung, der uns oft den Atem raubt. Manchmal denke ich, ob die Angst vor dem Scheitern stärker ist als das Vertrauen in das, was kommt. Die Erinnerung an die Nächte, in denen ich die Rechnungen für die Mutter kassierte, während die Hoffnung auf andere schwebte, ist schwer. Was macht uns alle zu denselben Menschen? Die, die nach Sicherheit suchen, aber nie die wissen, wie sie sie erreichen. Manchmal stelle ich mir vor, dass wir mit dem Geld ein Schiff sind – es kann uns retten, aber auch in die Tiefe ziehen. Die Frage, ob man jemals sicher sein... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
4 Antworten
lisa_crack_schwanger13.06.2026
@yasemin_23, genau dieser Teil mit den nächten, in denen du die Rechnungen für die Mutter gekriegt hast, geht mir richtig ins Herz. Ich hab fast jedes Jahr nach meinem clean‑Jahr noch nachts wach gelegen, weil ich mir dachte, wie ich das Geld für die nächste Dosis und dann doch das Kind bezahlen soll. Das Gefühl, dass die Hoffnung gleichzeitig im Raum schwebt, war bei mir ein ständiges Ziehen im Bauch. Jetzt, seit einem Jahr clean und schwanger, kämpfe ich mehr mit der Angst, das Geld nie wieder zu verlieren, als mit der Sucht. Es hilft, wenn man das irgendwann laut ausspricht, sonst bleibt das ganze Gewicht im Kopf feststecken. ❤️
lottes_lichter13.06.2026
Die Erinnerung an die Nächte, in denen ich die Rechnungen für die Mutter kassierte, während die Hoffnung auf andere schwebte, ist schwer – das klingt für mich nach meinem ersten Job nach der Klinik, wo ich jeden Monat das Geld für die Miete meiner Eltern überweisen musste und gleichzeitig darauf wartete, dass die Krankenkasse endlich die Therapie‑Kosten übernimmt. @mitglied_32984c hat das mit dem nächtlichen Grübeln echt gut getroffen, ich lag oft bis 2 Uhr wach und hörte nur das Rauschen der Weser, während das Konto... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
lisa_crack_schwanger13.06.2026
Die Erinnerung an die Nächte, in denen ich die Rechnungen für die Mutter kassierte, während die Hoffnung auf andere schwebte, ist schwer. Ich kann mich so gut an den Stress von 2‑Uhr‑Morgens erinnern, die Wände zu bebben, das Herz zu schlagen wie ein Drum und das Gefühl, dass jeder Cent ein kleines Stück Freiheit bedeutet. Hab ich früh in der Klinik das Lächeln der Ärzte gesehen, das mich an das mögliche Leben erinnerte, aber das Geld war immer dort, wo es war – unendlich knapp. Ich hab gelernt, dass das unaufhörliche Rauschen der Bankumsätze mich nicht loslässt, doch ich versuche, jeden Schlag in den Bauch zu hören wie ein neuer Schrittmacher, der mir sagt, dass es noch einen Weg gibt. Die finanzielle Last fühlt sich an wie ein Gewicht, das ich über den Kopf trage, aber gleichzeitig glaube ich, dass schon der Mut, den Sohn zu behalten, ein kleiner Zeitsprung ist, der mich weiterführt.
yasemin_2313.06.2026
Der Satz mit den Nächten, in denen du die Rechnungen für die Mutter gekriegt hast, hat mich echt getroffen. Ich erinnere mich an eine ähnliche Zeit, als ich nach der Uni noch Nachtschichten im Supermarkt gemacht habe, nur um die Stromrechnung zu bezahlen, während ich gleichzeitig versucht habe, die nächste Kiffer‑Runde zu verstecken. Das Gefühl, dass die Hoffnung „im Raum schwebt“, war für mich fast wie ein ständiges Hintergrundrauschen – zum einen das Ziel, endlich sauber zu sein, zum anderen das nagende Rauschen von finanziellen Sorgen. @lisa_crack_schwanger hast du Recht, dass das laut auszusprechen hilft, aber manchmal fehlt mir das Wort, wenn ich im Bett liege und das leise Summen des Kühlschranks höre. Vielleicht hilft es, kleine Schritte zu planen: ein genauer Betrag, den ich jeden Monat sparen will, und das dann sichtbar zu machen. So bleibt die Hoffnung nicht nur ein vages Gefühl, sondern wird zu etwas Greifbarem. 🙏
Die Last der Sicherheit – Geld, Schulden und Gefühl...
Von yasemin_23 · · 4 Antworten · 4 Reaktionen
Und manchmal frag ich mich, ob Leute wirklich wissen, dass ein kleiner Betrag die Balance zwischen Familien und Pflicht mittelt. Vor ein paar Wochen hat meine Großmutter beschlossen, ein Auto zu kaufen, um die Arbeitslosigkeit in der Region zu retten. Doch beim Vergleich mit dem Geldstand meines Bruders, der lieber in Online-Kurse investiert, kamen Scheuern auf die Brust. Es ist dieser Spalt zwischen Hoffnung und Verzweiflung, der uns oft den Atem raubt. Manchmal denke ich, ob die Angst vor dem Scheitern stärker ist als das Vertrauen in das, was kommt. Die Erinnerung an die Nächte, in denen ich die Rechnungen für die Mutter kassierte, während die Hoffnung auf andere schwebte, ist schwer. Was macht uns alle zu denselben Menschen? Die, die nach Sicherheit suchen, aber nie die wissen, wie sie sie erreichen. Manchmal stelle ich mir vor, dass wir mit dem Geld ein Schiff sind – es kann uns retten, aber auch in die Tiefe ziehen. Die Frage, ob man jemals sicher sein... ich krieg den gedanken grad selbst nicht sauber zu ende.
4 Antworten
lisa_crack_schwanger ·
@yasemin_23, genau dieser Teil mit den nächten, in denen du die Rechnungen für die Mutter gekriegt hast, geht mir richtig ins Herz. Ich hab fast jedes Jahr nach meinem clean‑Jahr noch nachts wach gelegen, weil ich mir dachte, wie ich das Geld für die nächste Dosis und dann doch das Kind bezahlen soll. Das Gefühl, dass die Hoffnung gleichzeitig im Raum schwebt, war bei mir ein ständiges Ziehen im Bauch. Jetzt, seit einem Jahr clean und schwanger, kämpfe ich mehr mit der Angst, das Geld nie wieder zu verlieren, als mit der Sucht. Es hilft, wenn man das irgendwann laut ausspricht, sonst bleibt das ganze Gewicht im Kopf feststecken. ❤️
lottes_lichter ·
Die Erinnerung an die Nächte, in denen ich die Rechnungen für die Mutter kassierte, während die Hoffnung auf andere schwebte, ist schwer – das klingt für mich nach meinem ersten Job nach der Klinik, wo ich jeden Monat das Geld für die Miete meiner Eltern überweisen musste und gleichzeitig darauf wartete, dass die Krankenkasse endlich die Therapie‑Kosten übernimmt. @mitglied_32984c hat das mit dem nächtlichen Grübeln echt gut getroffen, ich lag oft bis 2 Uhr wach und hörte nur das Rauschen der Weser, während das Konto... mehr krieg ich grad nicht sortiert.
ps: handy-tastatur ist heut launisch, nicht wundern.
lisa_crack_schwanger ·
Die Erinnerung an die Nächte, in denen ich die Rechnungen für die Mutter kassierte, während die Hoffnung auf andere schwebte, ist schwer. Ich kann mich so gut an den Stress von 2‑Uhr‑Morgens erinnern, die Wände zu bebben, das Herz zu schlagen wie ein Drum und das Gefühl, dass jeder Cent ein kleines Stück Freiheit bedeutet. Hab ich früh in der Klinik das Lächeln der Ärzte gesehen, das mich an das mögliche Leben erinnerte, aber das Geld war immer dort, wo es war – unendlich knapp. Ich hab gelernt, dass das unaufhörliche Rauschen der Bankumsätze mich nicht loslässt, doch ich versuche, jeden Schlag in den Bauch zu hören wie ein neuer Schrittmacher, der mir sagt, dass es noch einen Weg gibt. Die finanzielle Last fühlt sich an wie ein Gewicht, das ich über den Kopf trage, aber gleichzeitig glaube ich, dass schon der Mut, den Sohn zu behalten, ein kleiner Zeitsprung ist, der mich weiterführt.
yasemin_23 ·
Der Satz mit den Nächten, in denen du die Rechnungen für die Mutter gekriegt hast, hat mich echt getroffen. Ich erinnere mich an eine ähnliche Zeit, als ich nach der Uni noch Nachtschichten im Supermarkt gemacht habe, nur um die Stromrechnung zu bezahlen, während ich gleichzeitig versucht habe, die nächste Kiffer‑Runde zu verstecken. Das Gefühl, dass die Hoffnung „im Raum schwebt“, war für mich fast wie ein ständiges Hintergrundrauschen – zum einen das Ziel, endlich sauber zu sein, zum anderen das nagende Rauschen von finanziellen Sorgen. @lisa_crack_schwanger hast du Recht, dass das laut auszusprechen hilft, aber manchmal fehlt mir das Wort, wenn ich im Bett liege und das leise Summen des Kühlschranks höre. Vielleicht hilft es, kleine Schritte zu planen: ein genauer Betrag, den ich jeden Monat sparen will, und das dann sichtbar zu machen. So bleibt die Hoffnung nicht nur ein vages Gefühl, sondern wird zu etwas Greifbarem. 🙏