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Öffentlich lesbarer Thread

Führerschein nach 10 Monaten Clean – muss ich trotzdem zur MPU

Also ich sitz gerade an meinem Schreibtisch, die Sonne dringt schwach durch das Fenster und ich überleg mir, ob ich jetzt endlich den Führerschein endlich wieder beantragen soll. Ich bin jetzt seit 10 Monaten clean – das fühlt sich manchmal an wie ein kleiner Sieg nach jedem Tag, aber jetzt kommen die rechtlichen Fragen und das macht mir voll Angst. Letztes Jahr hab ich nach einem Kater und nem kurrzen Riss‑Moment im Auto fast einen Crash gebaut, und danach kam die Anzeige. Ich hab mich dann in die Klinik geknackt. und war 2 Monate dort. und seitdem läuft das DBT‑Training. Meine Eltern haben die Strafe bezahlt, aber die Behörde hat gesagt, ich müsse eine Medizinisch‑Psychologische Untersuchung (MPU) machen, wenn ich den Führerschein wieder will. Wie ich letztens erzählt habe, reagier ich auf das Wort „MPU“ immer mit Scham, weil ich das Gefühl hab, dass man mich immer noch als „dangerous“ sieht, obwohl ich clean bin. Und jetzt, wo ich endlich wieder zur Schule gehen und vielleicht nebenbei einen Nebenjob mit Fahrten zum Supermarkt machen will, drückt das total. Hat jemand von euch das schon durchgemacht? Braucht man wirklich die MPU nach so einem langen Clean‑Zeitraum, oder kann man das irgendwie umgehen, weil die Sache ja eigentlich nur wegen dem einen Unfall war? Und wenn ja, wie geht man am besten mit den Ämtern um, ohne dass das Ganze nochmal so ein riesiges Drama wird? Ich will das nicht wieder durchziehen, aber ich weiß nicht, ob ich überhaupt einen Antrag stellen soll, weil ich Angst habe, dass das alles wieder zurückschlägt. Vielleicht hat ja jemand Tipps, wie man das Gespräch mit dem Amt vorbereitet, damit man nicht komplett ausflippt. 🙏
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