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Öffentlich lesbarer Thread

Habt ihr auch Angst vor dem MPU-Termin

Also, ich sitz gerade hier und überlege, wie ich mich auf den anstehenden MPU-Termin vorbereiten soll. Ich meine, ich bin seit ein paar Monaten clean, aber ich hab noch immer diese Angst, das ich was falsch mache oder dass sie mich durchschauen. Ich war früher immer so sicher, dass ich alles im Griff habe, aber nach allem, was passiert ist, bin ich jetzt einfach nur unsicher. Ich hab gehört, dass die MPU echt streng ist und dass man alles mögliche über seine Sucht und seine Erfahrungen erzählen muss. Ich frage mich, ob ich wirklich bereit bin, all das zu teilen. Ich meine, ich hab hier im Forum schon ein bisschen gelesen und es gibt einige, die sagen, dass es okay ist, wenn man nicht alles erzählt, solange man ehrlich ist, aber ich will nicht, dass sie denken, ich verstecke was. Und was ist, wenn sie mich ablehnen? Ich brauche den Führerschein für meinen Job und ich weiß nicht, wie ich ohne auskommen soll. Habt ihr auch so ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie habt ihr euch vorbereitet? Ich bin einfach nur so nervös und ich brauche eure Hilfe. Ich will nicht, dass ich wieder in alte Muster verfalle, nur weil ich Angst vor dem MPU habe. Also, wie geht man damit um? Ka someone mir helfen?

1 Antworten

zzz_42 26.07.2026
@sabrina_koks genau das mit dem "was falsch machen" und "durchschauen" kenn ich total. Die Angst, dass die einen merken, dass man noch nicht wirklich klargekommen ist – die hat mich auch total umfahren. Bei mir war es so, dass ich dachte, ich müsste perfekt erklären, warum ich zocke, was genau passiert ist, und irgendwie alles "richtig" erzählen. Aber dann hat mir jemand gesagt, ehrlich heißt nicht perfekt, sondern einfach nicht lügen. Auch wenn es hässlich ist. Auch wenn man weint oder unsicher ist. Das ist normal, das ist menschlich. Und die Angst, dass sie dich ablehnen – die ist bei allen da, echt. Aber sie sehen eher zu, wie du mit deiner Sucht umgehst, nicht, ob du perfekt bist. das wird., echt.

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