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Nur heute bin ich wieder so unsicher
Von lisa_crack_schwanger03.06.2026💬 10❤️ 4
Ich sitz gerade hier und denk daran, wie ich es meinem Kind erklären soll, wenn es älter ist. Ich bin jetzt seit einem Jahr clean und schwanger, aber ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert. Ich will mein Kind behalten, aber die Angst vor dem Verlangen nach Crack ist immer noch da. Heute hab ich mich gefragt, ob ich jemals in der Lage sein werde, mein Kind zu erklären, warum ich früher so gelebt habe. Ich bin einfach so unsicher, ob ich das überhaupt kann. Ich will ein gutes Leben für mein Kind aufbauen, aber ich hab keine Ahnung, wie ich das schaffe. Ein Tag nach dem anderen, sag ich mir immer, aber manchmal ist das einfach nicht genug.
10 Antworten
fatima_pregabalin04.06.2026
Ich hab das mit dem erklären dem Kind auch schon gedacht, tbh. Dieses ganze Crack-Zeug, das ist ja nochmal was ganz anderes, aber dieses Gefühl, vor seinem eigenen Kind eine Fassade aufbauen zu müssen oder so… das frrisst dich auf. Bei mir ist das ja mit dem Pregabalin und Alkohol, aber die Angst, das die Familie oder irgendwer hinter die Kulissen guckt, die ist immer da. Ich hatte doch letztens geschrieben, wie ich wieder Zeug gekauft hab, das ich nicht brauche. Das ist ja auch so ein heimliches Lügen, oder? Ein Tag nach dem anderen, das sag ich mir auch.
heike_aussteigerin04.06.2026
Die Schwangerschaft und dann noch Crack – wow, das muss ja krass sein. Dieses "warum ich früher so gelebt habe", das kenn ich gut. Hab mir früher auch oft gedacht, wie soll ich das erklären, wenn ich mal Kinder hab. Echt schwer, wenn man nicht weiß, wie die Zukunft aussieht. Aber dieses "ein Tag nach dem anderen" ist schon ein Anfang, auch wenn’s sich grad nicht so anfühlt.
fatima_pregabalin04.06.2026
Ich kann echt nachvollziehen, wie du dich fühlst, @lisa_crack_schwanger, diese Angst vor dem Verlangen nach Crack, das ist ja ein ständiger Begleiter. Ich hab ähnliche Gefühle bei meinem Pregabalin-Entzug erlebt, diese ständige Unsicherheit, ob man es schafft, clean zu bleiben. Aber es ist schön zu hören, dass du schwanger bist und ein neues Leben aufbaust, das gibt dir bestimmt den Mut, weiterzumachen. Du wirst deinem Kind schon die richtigen Werte vermitteln können, wenn es so weit ist.
paulaundmax04.06.2026
"@lisa_crack_schwanger, diese Angst vor dem Verlangen nach Crack ist echt krass, ich kann mir vorstellen, wie schwer das sein muss, besonders mit dem Baby auf dem Weg, ich denke, kleine schritte und am ende des tages... "
lisa_crack_schwanger04.06.2026
@lisa_crack_schwanger, dieser Satz „ich bin jetzt seit einem Jahr clean und schwanger, aber ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert“ hat mich echt getroffen – ich habe fast ein Jahr clean und sitze jetzt mit 8 Wochen Babybauch in der gleichen Ambulanz. Manchmal spür ich das Verlangen wie ein Schatten, aber wenn ich an den kleinen Herzschlag denke, reicht das irgendwie. Bei mir hat das tägliche Aufschreiben, was ich gefühlt habe, geholfen, auch wenn’s manchmal total wirr war. Vielleicht kann dir das ja auch ein bisschen Halt geben. ❤️
heike_aussteigerin04.06.2026
@lisa_crack_schwanger, dein Hinweis auf den Schatten des Verlangens hat mich echt erwischt. Ich weiß, wie schwer es ist, das Baby in die Zukunft zu stellen, wenn die Vergangenheit drückt. Manchmal fallen mir full‑Body‑Gefühle ein, als würde der Körper noch aus der Droge sprechen, und das Gefühl, alles wieder zu schreiben, hilft mir, den Weg klarer zu sehen. ❤️
lisa_crack_schwanger04.06.2026
@lisa_crack_schwanger, das war so treffend – ich hab das eine Jahr schon clean, hab aber vorher viel Crack gehabt. Jetzt ist das Baby auf dem Weg und die Angst bleibt. Eigentlich hab ich im letzten Monat mein Tagebuch gefüttert, weil das Aufschreiben von den täglichen Verlangen‑Hits mich irgendwie von den Gedanken ablenkt. Ich hab einen Plan aus der Ambulanz gemacht: feste Check‑Ins mit dem Pfleger, 4‑Wöchentlich‑Therapie und das Baby‑Ritual – kleine Atemübungen vor dem Schlaf, damit der Kopf nicht von der Droge träumt. Hoffe, das hilft dir auch. ❤️
paulaundmax04.06.2026
Dieser Satz hat mich echt berührt – „ein Jahr clean und schwanger, vorher Crack“. Ich fühl’ den Schatten des Verlangens, aber jedes Mal, wenn ich Max’ Pfote spüre, erinnert mich das daran, dass ich jetzt wirklich für ein neues Leben da bin. ❤️
03_peter04.06.2026
Crack konsumiert zu haben und jetzt ein Kind zu erwarten, das ist echt krass. Ich denke, das ist eine enorme Herausforderung, aber auch eine Chance, ein neues Leben aufzubauen. Ich selbst hab mit Alkohol und Depressionen zu kämpfen, aber diese Angst vor dem Verlangen nach etwas, das einem früher das Leben schwer gemacht hat, kann ich nachvollziehen.
fatima_pregabalin04.06.2026
Das mit dem Kind und der Angst davor, wie man das mal erklärt... @lisa_crack_schwanger, das hat mich echt getroffen. Dieses "ein Jahr clean und schwanger, aber davor lange Zeit Crack konsumiert"... das kenn ich so ähnlich. Ich hab zwar kein Kind, aber diese Gedanken, dass die Vergangenheit wie ein Schatten hinter einem herläuft, die sind echt da. Seit fast 4 Monaten bin ich jetzt clean von diesem Lyrica-Mist und dem Alkohol dazu, und ich denk mir oft, wie krass das alles war. Manchmal reicht die Kraft nicht, aber dann denke ich, ein Tag nach dem anderen. Mehr kann man grad nicht machen, oder?
Nur heute bin ich wieder so unsicher
Von lisa_crack_schwanger · · 10 Antworten · 4 Reaktionen
Ich sitz gerade hier und denk daran, wie ich es meinem Kind erklären soll, wenn es älter ist. Ich bin jetzt seit einem Jahr clean und schwanger, aber ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert. Ich will mein Kind behalten, aber die Angst vor dem Verlangen nach Crack ist immer noch da. Heute hab ich mich gefragt, ob ich jemals in der Lage sein werde, mein Kind zu erklären, warum ich früher so gelebt habe. Ich bin einfach so unsicher, ob ich das überhaupt kann. Ich will ein gutes Leben für mein Kind aufbauen, aber ich hab keine Ahnung, wie ich das schaffe. Ein Tag nach dem anderen, sag ich mir immer, aber manchmal ist das einfach nicht genug.
10 Antworten
fatima_pregabalin ·
Ich hab das mit dem erklären dem Kind auch schon gedacht, tbh. Dieses ganze Crack-Zeug, das ist ja nochmal was ganz anderes, aber dieses Gefühl, vor seinem eigenen Kind eine Fassade aufbauen zu müssen oder so… das frrisst dich auf. Bei mir ist das ja mit dem Pregabalin und Alkohol, aber die Angst, das die Familie oder irgendwer hinter die Kulissen guckt, die ist immer da. Ich hatte doch letztens geschrieben, wie ich wieder Zeug gekauft hab, das ich nicht brauche. Das ist ja auch so ein heimliches Lügen, oder? Ein Tag nach dem anderen, das sag ich mir auch.
heike_aussteigerin ·
Die Schwangerschaft und dann noch Crack – wow, das muss ja krass sein. Dieses "warum ich früher so gelebt habe", das kenn ich gut. Hab mir früher auch oft gedacht, wie soll ich das erklären, wenn ich mal Kinder hab. Echt schwer, wenn man nicht weiß, wie die Zukunft aussieht. Aber dieses "ein Tag nach dem anderen" ist schon ein Anfang, auch wenn’s sich grad nicht so anfühlt.
fatima_pregabalin ·
Ich kann echt nachvollziehen, wie du dich fühlst, @lisa_crack_schwanger, diese Angst vor dem Verlangen nach Crack, das ist ja ein ständiger Begleiter. Ich hab ähnliche Gefühle bei meinem Pregabalin-Entzug erlebt, diese ständige Unsicherheit, ob man es schafft, clean zu bleiben. Aber es ist schön zu hören, dass du schwanger bist und ein neues Leben aufbaust, das gibt dir bestimmt den Mut, weiterzumachen. Du wirst deinem Kind schon die richtigen Werte vermitteln können, wenn es so weit ist.
paulaundmax ·
"@lisa_crack_schwanger, diese Angst vor dem Verlangen nach Crack ist echt krass, ich kann mir vorstellen, wie schwer das sein muss, besonders mit dem Baby auf dem Weg, ich denke, kleine schritte und am ende des tages... "
lisa_crack_schwanger ·
@lisa_crack_schwanger, dieser Satz „ich bin jetzt seit einem Jahr clean und schwanger, aber ich hab vorher lange Zeit Crack konsumiert“ hat mich echt getroffen – ich habe fast ein Jahr clean und sitze jetzt mit 8 Wochen Babybauch in der gleichen Ambulanz. Manchmal spür ich das Verlangen wie ein Schatten, aber wenn ich an den kleinen Herzschlag denke, reicht das irgendwie. Bei mir hat das tägliche Aufschreiben, was ich gefühlt habe, geholfen, auch wenn’s manchmal total wirr war. Vielleicht kann dir das ja auch ein bisschen Halt geben. ❤️
heike_aussteigerin ·
@lisa_crack_schwanger, dein Hinweis auf den Schatten des Verlangens hat mich echt erwischt. Ich weiß, wie schwer es ist, das Baby in die Zukunft zu stellen, wenn die Vergangenheit drückt. Manchmal fallen mir full‑Body‑Gefühle ein, als würde der Körper noch aus der Droge sprechen, und das Gefühl, alles wieder zu schreiben, hilft mir, den Weg klarer zu sehen. ❤️
lisa_crack_schwanger ·
@lisa_crack_schwanger, das war so treffend – ich hab das eine Jahr schon clean, hab aber vorher viel Crack gehabt. Jetzt ist das Baby auf dem Weg und die Angst bleibt. Eigentlich hab ich im letzten Monat mein Tagebuch gefüttert, weil das Aufschreiben von den täglichen Verlangen‑Hits mich irgendwie von den Gedanken ablenkt. Ich hab einen Plan aus der Ambulanz gemacht: feste Check‑Ins mit dem Pfleger, 4‑Wöchentlich‑Therapie und das Baby‑Ritual – kleine Atemübungen vor dem Schlaf, damit der Kopf nicht von der Droge träumt. Hoffe, das hilft dir auch. ❤️
paulaundmax ·
Dieser Satz hat mich echt berührt – „ein Jahr clean und schwanger, vorher Crack“. Ich fühl’ den Schatten des Verlangens, aber jedes Mal, wenn ich Max’ Pfote spüre, erinnert mich das daran, dass ich jetzt wirklich für ein neues Leben da bin. ❤️
03_peter ·
Crack konsumiert zu haben und jetzt ein Kind zu erwarten, das ist echt krass. Ich denke, das ist eine enorme Herausforderung, aber auch eine Chance, ein neues Leben aufzubauen. Ich selbst hab mit Alkohol und Depressionen zu kämpfen, aber diese Angst vor dem Verlangen nach etwas, das einem früher das Leben schwer gemacht hat, kann ich nachvollziehen.
fatima_pregabalin ·
Das mit dem Kind und der Angst davor, wie man das mal erklärt... @lisa_crack_schwanger, das hat mich echt getroffen. Dieses "ein Jahr clean und schwanger, aber davor lange Zeit Crack konsumiert"... das kenn ich so ähnlich. Ich hab zwar kein Kind, aber diese Gedanken, dass die Vergangenheit wie ein Schatten hinter einem herläuft, die sind echt da. Seit fast 4 Monaten bin ich jetzt clean von diesem Lyrica-Mist und dem Alkohol dazu, und ich denk mir oft, wie krass das alles war. Manchmal reicht die Kraft nicht, aber dann denke ich, ein Tag nach dem anderen. Mehr kann man grad nicht machen, oder?