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Öffentlich lesbarer Thread

Was macht die “unsichtbare” Droge im Alltag mit mir

Ich hab gerade nochmal die alte Kasse im Club gecheckt – das war vor ne paar Wochen, nur um zu sehen, ob ich überhaupt noch „cool“ wirke, wenn ich nie wieder das weiße Pulver in der Hand habe. Und plötzlich war da dieses seltsame Kribbeln, das ich vorher nur beim Snorten gespürt hab. Ich weiß nicht, ob das jetzt das Adrenalin vom Job ist oder ob mein Gehirn immer noch versucht, die „Funktionsdroge“ zu finden, die ich ja jetzt nicht mehr nehme. Letztes Mal, als ich über das Thema im Job geschrieben hab, war ich noch ganz am Anfang, 140 Tage clean, und das hat mich echt beschäftigt, weil ich als Barkeeperin ja immer im Blitzlicht der Gäste stand, immer schnell reagieren musste. Jetzt arbeite ich im Event‑Catering, das ist fast das gleiche Stresslevel, aber ohne Koks. Und trotzdem merke ich, dass ich mich manchmal bei stressigen Aufträgen plötzlich nach einem Kick sehne – nur dass ich jetzt eher zu zu viel Kaffee greife oder mir ein bisschen Alkohol genehmige, um runterzukommen. Habt ihr das auch, wenn ihr versucht, das alte „Boost‑Feeling“ zu ersetzen? Ich hab das Gefühl, dass ich jeden Moment in einen kleinen Rückfall rutschen könnte, weil das Gehirn einfach nach irgendeiner schnellen Befriedigung sucht. Und dann gibt’s da noch die Benzos, die ich eigentlich nur zum Runterkommen nehme, aber die jetzt irgendwie als Notlösung erscheinen. Wie geht ihr mit diesen neuen „Ersatz‑Triggern“ um, wenn das eigentliche Problem ja nicht mehr das Koks ist, sondern das ständige Bedürfnis nach einem kleinen Hoch? Ich bin echt neugierig, ob jemand von euch ähnliche Strategien hat oder vielleicht ganz andere Wege gefunden hat, das zu überstehen. 🙏
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