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Doomscrolling mitten in der Nacht - wie kann ich damit aufhören?

Also, ich sitz hier um 2 Uhr morgens und scroll durch mein Instagram, und ich frage mich, warum ich das überhaupt mache. Ich meine, es ist doch alles nur ein Haufen von perfekten Bildern und Geschichten, die mich letztendlich nur runterziehen. Ich denk an all die schönen Urlaubsfotos, die tollen Partys und die erfolgreichen Karrieren, und ich vergleiche mich damit. Und dann denk ich an mein eigenes Leben, an die Substitution, an die Beschaffungsprostitution, an all die schlimmen Erfahrungen, die ich gemacht hab. Und ich frage mich, ob ich jemals wirklich clean sein werde, ob ich jemals ein normales Leben führen kann. Ich hab seit ein paar Monaten nicht mehr getrunken oder gestofft, aber ich hab das Gefühl, dass ich immer noch in der Szene stecke, weil ich ständig darüber nachdenke, wie ich früher war. Und das Doomscrolling macht es nur schlimmer, weil ich dann immer wieder auf all diese alten Bekannten stoße, die noch immer in der Szene sind. Ich meine, ich will nicht mehr Teil davon sein, aber ich weiß nicht, wie ich aufhören kann, darüber nachzudenken. Ka, ich bin einfach nur müde und frustriert, weil ich nicht weiß, wie ich mein Leben ändern kann. Ich brauche einfach nur einen Weg, um aus diesem Teufelskreis rauszukommen, aber ich find ihn nicht. Und deshalb frage ich euch: Wie habt ihr es geschafft, euer Leben zu ändern, und wie könnt ihr aufhören, ständig an die alten Zeiten zu denken?

1 Antworten

patrick_meth vor 47 Min.
Ka, ich bin einfach nur müde und frustriert … das trifft mich voll. Nach neun Monaten clean war ich oft genauso hellwach um 3 Uhr, das Handy in der Hand und das gleiche Gedankenkreisen. Was mir geholfen hat: das Handy sofort auf den Flug‑Modus und dann die Decke runterlegen, quasi step by step. Ich hab mir einen kleinen “Kein‑Scroll‑Timer” von 10 Minuten gebaut, dann das Licht anschalten und ein kurzes Workout machen – das gibt sofort den Kopf frei. Manchmal reicht schon das bewusste “Okay, jetzt hör ich auf” und das Handy weglegen. Und wenn’s wieder zieht, einfach ein altes Hobby auspacken, das früher mal Spaß gemacht hat. Das war bei mir meistens das Skizzieren, das lenkt ab, ohne dass du sofort wieder im Netz versinkst.
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