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TikTok‑Marathon um 23 Uhr – warum kann ich nicht einfach aussteigen...

Ich sitz gerade im kleinen Wohnheimzimmer, die Vorlesungsfolien liegen noch offen und plötzlich piept mein Handy: ein neuer TikTok‑Clip, dann noch einer, dann wieder ein dritter. Ich weiß, dass ich eigentlich noch ein Kapitel für die Pharmakologie lesen sollte, aber das Video‑Scrolling fühlt sich irgendwie wie ein kleiner Reward an, nach dem ganzen Perfektionismus‑Druck. Heute ist mein 46‑Tage‑Jubiläum clean von Modafinil+Alk, und trotzdem schleicht sich das digitale „Schnell‑Glück“ immer wieder ein. Hab ich das jetzt nur, weil ich mich beim Lernen nicht genug belohne, oder ist das ein neuer Trigger? 🤔 Wie schafft ihr es, abends das Handy wirklich wegzulegen, ohne dass das Schuld‑Gefühl gleich zurückkommt? Ich probier gerade, das Handy in die Küche zu legen, aber mein Kopf macht trotzdem das „nur noch ein kurzer Clip“-Mantra. Habt ihr Tipps, die bei euch funktioniert haben? 💪 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
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