Öffentlich lesbarer Thread
Microdosing nach 6 Monaten clean – zu früh oder okay
Also, heute Morgen war ich wieder voll im Jurastress, die Vorlesungen über Vertragsrecht haben mir schon wieder den Kopf gekrönt und ich sitz mit nem heißen Kaffee in der Mensa, während draußen die Sonne fast schon zu laut lacht. Ich bin jetzt seid 6 Monaten clean von Cannabis, und irgendwie fühlt sich das eigentlich gut an – die Panikattacken sind seltener, das Grübeln nachts hat abgenommen, und ich habe angefangen, morgens kurz zu meditieren und dann zu beten, inshallah das bleibt so.
Neulich hat mir ein Kommilitone aus dem Psychologie‑Kurs erzählt, das er seit ein paar Wochen mit Microdosing von Psilocybin experimentiert, weil er meint, das hilft ihm beim Fokus und bei der Stimmung. Er meinte, er nehmt nur 0,1 g alle drei Tage, also quasi kaum was, und dass er keine Nebenwirkungen spürt. Ich war erst skeptisch, weil ich ja schon mal ne heftige Psychose‑Angst hatte, aber gleichzeitig frage ich mich, ob das vielleicht ein kleiner „Boost“ für meine Konzentration sein könnte, gerade wenn die Uni wieder richtig reinhauen will.
Ich habe das Gefühl, dass…
Vielleicht ist das ja nur ein Trend, den ich nicht mitkriegen will, weil ich Angst hab, wieder in ein Muster zu fallen, das ich kaum noch kontrollieren kann. Was denkt ihr? Hat jemand von euch schon mal microgedopt, während er clean von anderen Substanzen war? Wie war das für euch, besonders im Hinblick auf Angst und die psychische Stabilität? Und gibt es vielleicht Alternativen, die weniger riskant wirken? Ich will ja nicht wieder in den Strudel rutschen, aber gleichzeitig will ich nicht ständig das Gefühl haben, nur mit Mühe durch den Tag zu kommen. Danke für eure ehrlichen Meinungen 🙏.
