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Sonntags‑Benzos‑Gier – wie halt ich das durch
Also ich sitz hier gerade im Garten, Sonne knallt ein bisschen und ich dachte mir, ja, heute ist ein chilliger Tag – kein Stress, kein Dealer, kein Kater. Aber plötzlich kommt mir diese alte Stimme im Kopf, die sagt: „Du hast doch noch ein bisschen Benzos übrig, warum nicht noch einen kleinen Schluck, damit du den Sonntag entspannt genießen kannst?“ tbh, das ist voll der Trigger, weil ich ja schon fast 9 Monate clean bin und doch dieses kleine Gähnen vom alten Kram immer noch mit mir rumspukt.
Ich hab’s neulich versucht, einfach nur ne Tasse Tee zu trinken und dabei an das alte „Kippen‑und‑Benzos“-Ritual zu denken, aber das war wie ein falscher Beat im Kopf, der einfach nicht aufhört zu pumpen. Ich weiß ja, dass ich früher bei jedem Stress sofort zum Dealer gerannt bin – das war bei mir mit Speed und dann den Benzos, das war wie ne Dauer-„Auf und ab“-Fahrt. Und jetzt, wo ich versuche, die ganzen gelben Briefe abzuarbeiten und mein Lappen zurückzukriegen, kommt das doch immer noch so plötzlich.
Habt ihr so ein „Sundays‑Gier‑Nach‑Benzos“-Gefühl? Wie schafft ihr es, das zu überlisten, wenn der Tag eigentlich nur nach Sonne und vielleicht nem kühlen Bier riecht? Ich will nicht zurückfallen, aber das Verlangen ist manchmal echt krass, und ich weiß nicht, ob ich das jetzt mit ner Ablenkung, nem Spaziergang oder einfach nur ner kalten Dusche lösen soll. Ich bin gespannt, was ihr so macht, wenn die alte Stimme plötzlich wieder laut wird. 🙏
