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Öffentlich lesbarer Thread

Dieses ewige Auf und Ab mit Elvanse…

Servus zusammen, ich sitz hier grad, es ist Mittag, und irgendwie hab ich das Gefühl, ich dreh mich im Kreis. Seit elf Tagen jetzt clean, und das ist echt… naja, anders. Ich hatte ja schon paar Mal so Phasen, wo ich versucht hab, das Zeug wegzulassen, aber diesmal ist es irgendwie… fester. Aber was mir grad wieder so durch den Kopf geht, ist dieses Elvanse. Ich nehm das ja wegen ADHS, aber manchmal frag ich mich, ob das nicht auch so ne Art Hilfskonstruktion geworden ist. Früher, bevor ich überhaupt das Koks angefangen hab, war das ja irgendwie anders. Da war der Druck vielleicht da, aber ich hab ihn anders gefühlt. Jetzt, wo ich versuche, clean zu bleiben, merke ich halt, wie sehr ich auf diese künstliche Energie und dann wieder auf den Alkohol zum Runterkommen gesetzt hab. Und das Elvanse… das ist ja auch so ein Stimulans, nur eben vom Arzt verschrieben. Kennt ihr das auch, dass man manchmal gar nicht mehr weiß. und wo das eine aufhört. und das andere anfängt? Also, ich meine, wo die "normale" ADHS-Symptomatik aufhört und wo die Entzugserscheinungen oder halt einfach die Leere ist, die das Zeug hinterlässt. Ich hab ja jetzt seit ein paar Tagen nicht mehr auf die schiefe Bahn abgebracht, aber das Gefühl, diese innere Unruhe, das ist doch immer noch da. Und dann kommt wieder so ein Tag wie heute, wo ich mich echt frage, ob ich ohne dieses Medikament überhaupt noch durch den Arbeitsalltag käme. Die Consultant-Trainee-Schiene ist ja eh schon gnadenlos, und wenn dann noch diese innere Unruhe dazukommt, dann… naja. Bin echt gespannt, ob das hier irgendwer kennt, dieses Gefühl, zwischen dem verschriebenen Medikament und der Sucht. Bin echt überfragt gerade.
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