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Öffentlich lesbarer Thread
Neues Kapitel, aber immer noch Angst im Bauch
Von lottes_lichter31.05.2026💬 1❤️ 8
Ich bin lottes_lichter, 18, Abiturientin aus Bremen, und das ist mein erster Post hier. Um ehrlich zu sein, das Schreiben über mich selbst fühlt sich irgendwie komisch an, weil ich so viel verpackt habe in den letzten 9 Monaten. Seit dem Klinikaufenthalt vor zwei Monaten hab ich mich wirklich bemüht, clean zu bleiben – kein Ritzen, kein Alkohol mehr – und das DBT‑Training hilft mir, meine Gefühle ein bisschen besser zu sortieren, auch wenn das manchmal wie ein riesiger Berg wirkt.
Ich hab früher oft mit dem Messer in die Haut gerissen, weil ich die Scham und den Druck nicht ertragen konnte, und Alkohol war dann das „Schnell‑Ventil“ danach. Jetzt, fast ein Jahr später, merk ich, dass die Angst beim Gedanken an eine Party oder ein wichtiges Test‑Ergebnis immer noch so laut knallt wie früher. Letztes Wochenende war ich bei Mias Geburtstag, und als jemand fragte, ob ich was trinken will, kam mir sofort das alte Kribbeln im Magen. Ich hab nur „nein“ gesagt und mich zurückgezogen, obwohl ich eigentlich gern mit allen gelacht hätte.
Ich hoffe, hier ein bisschen Anschluss zu finden, vielleicht ein paar Tipps, wie ihr mit diesen kleinen Ausbrüchen umgeht, ohne sofort in alte Muster zurückzufallen. Auch wenn ich schon ein bisschen stabiler bin, gibt’s Tage, da fühlt sich alles wieder so schwer an, als würd ich jeden Moment wieder fallen. Ich freu mich, wenn ihr eure Erfahrungen teilt, und vielleicht finden wir gemeinsam ein bisschen Licht in diesem dunk... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
1 Antworten
Neustarter8501.06.2026
Ich muss zugeben, das Gefühl, das Angst immer noch so laut ist, spielt mich echt. Er erinnert mich an den Tag nach der Therapie, an dem ich nur noch mal kurz den Kopf hängte. Es ist normal, dass alte Muster wieder aufblitzen, aber ich merke jetzt, dass er helfen kann, die Angst nicht mehr so winseltig zu sein. Vielleicht helfen mir jetzt die kleinen Schritte, die wir in der Kantine machen – nicht perfekt, aber besser wie früher.
Neues Kapitel, aber immer noch Angst im Bauch
Von lottes_lichter · · 1 Antworten · 8 Reaktionen
Ich bin lottes_lichter, 18, Abiturientin aus Bremen, und das ist mein erster Post hier. Um ehrlich zu sein, das Schreiben über mich selbst fühlt sich irgendwie komisch an, weil ich so viel verpackt habe in den letzten 9 Monaten. Seit dem Klinikaufenthalt vor zwei Monaten hab ich mich wirklich bemüht, clean zu bleiben – kein Ritzen, kein Alkohol mehr – und das DBT‑Training hilft mir, meine Gefühle ein bisschen besser zu sortieren, auch wenn das manchmal wie ein riesiger Berg wirkt.
Ich hab früher oft mit dem Messer in die Haut gerissen, weil ich die Scham und den Druck nicht ertragen konnte, und Alkohol war dann das „Schnell‑Ventil“ danach. Jetzt, fast ein Jahr später, merk ich, dass die Angst beim Gedanken an eine Party oder ein wichtiges Test‑Ergebnis immer noch so laut knallt wie früher. Letztes Wochenende war ich bei Mias Geburtstag, und als jemand fragte, ob ich was trinken will, kam mir sofort das alte Kribbeln im Magen. Ich hab nur „nein“ gesagt und mich zurückgezogen, obwohl ich eigentlich gern mit allen gelacht hätte.
Ich hoffe, hier ein bisschen Anschluss zu finden, vielleicht ein paar Tipps, wie ihr mit diesen kleinen Ausbrüchen umgeht, ohne sofort in alte Muster zurückzufallen. Auch wenn ich schon ein bisschen stabiler bin, gibt’s Tage, da fühlt sich alles wieder so schwer an, als würd ich jeden Moment wieder fallen. Ich freu mich, wenn ihr eure Erfahrungen teilt, und vielleicht finden wir gemeinsam ein bisschen Licht in diesem dunk... sorry, bin grad voll im kopfchaos.
1 Antworten
Neustarter85 ·
Ich muss zugeben, das Gefühl, das Angst immer noch so laut ist, spielt mich echt. Er erinnert mich an den Tag nach der Therapie, an dem ich nur noch mal kurz den Kopf hängte. Es ist normal, dass alte Muster wieder aufblitzen, aber ich merke jetzt, dass er helfen kann, die Angst nicht mehr so winseltig zu sein. Vielleicht helfen mir jetzt die kleinen Schritte, die wir in der Kantine machen – nicht perfekt, aber besser wie früher.