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Öffentlich lesbarer Thread
Neuer Anfang hier – meine Geschichte und meine Hoffnung
Von sabine85vor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich bin seit ein paar Tagen neu hier und dachte, ich stell mich mal vor, weil ich das Gefühl hab, hier vielleicht ein bisschen Anschluss zu finden. Ich bin 38, arbeite als Bürokauffrau in Stuttgart und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kids – Mia (8) und Jonas (5). Mein Mann ist seit 12 Jahren alkoholkrank, gerade in seiner dritten Therapie und das ist für uns alle ein ständiger Auf und Ab.
Die letzten Wochen waren wieder so ein Wirbel aus Hoffen und Erschöpfung. Morgens schleppe ich mich zur Arbeit, während die Kinder schon fragen, warum Papa wieder nicht früh aufsteht. Abends, wenn er erst spät nach Hause kommt oder gar nicht, sitzt das Haus plötzlich still und ich hör das leise Schluchzen von Mia, die nicht versteht, warum ihr Papa „anders“ ist. Ich sitz dann mit dem Handy in der Hand, versuch die Kinder vom Bildschirm fernzuhalten, während ich mir immer wieder die Frage stelle, ob ich zu sehr in die Co‑Abhängigkeit verfallen bin – ich hab das ja in der Angehörigen‑Gruppe erst vor kurzem erkannt, aber das umzusetzen ist ein riesen Kampf.
Manchmal denke ich, ich muss mehr Grenzen setzen, aber dann schlag ich wieder zurück in das alte Muster, weil ich einfach nicht weiß, wo ich ohne ihn noch stehen soll. Ich gehe zur Selbsthilfe‑Gruppe, wo ich ein bisschen Kraft schöpfe, aber die Tage fühlen sich oft an, als würde ich nciht mehr weiterkommen.
Wie geht ihr mit solchen Abenden um, wenn das Haus plötzlich so still ist und die Kids Fragen stellen, die keine einfache Antwort haben? Ich freue mich auf eure Tipps und einfach ein offenes Ohr. ❤️
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
Neuer Anfang hier – meine Geschichte und meine Hoffnung
Von sabine85 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich bin seit ein paar Tagen neu hier und dachte, ich stell mich mal vor, weil ich das Gefühl hab, hier vielleicht ein bisschen Anschluss zu finden. Ich bin 38, arbeite als Bürokauffrau in Stuttgart und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kids – Mia (8) und Jonas (5). Mein Mann ist seit 12 Jahren alkoholkrank, gerade in seiner dritten Therapie und das ist für uns alle ein ständiger Auf und Ab.
Die letzten Wochen waren wieder so ein Wirbel aus Hoffen und Erschöpfung. Morgens schleppe ich mich zur Arbeit, während die Kinder schon fragen, warum Papa wieder nicht früh aufsteht. Abends, wenn er erst spät nach Hause kommt oder gar nicht, sitzt das Haus plötzlich still und ich hör das leise Schluchzen von Mia, die nicht versteht, warum ihr Papa „anders“ ist. Ich sitz dann mit dem Handy in der Hand, versuch die Kinder vom Bildschirm fernzuhalten, während ich mir immer wieder die Frage stelle, ob ich zu sehr in die Co‑Abhängigkeit verfallen bin – ich hab das ja in der Angehörigen‑Gruppe erst vor kurzem erkannt, aber das umzusetzen ist ein riesen Kampf.
Manchmal denke ich, ich muss mehr Grenzen setzen, aber dann schlag ich wieder zurück in das alte Muster, weil ich einfach nicht weiß, wo ich ohne ihn noch stehen soll. Ich gehe zur Selbsthilfe‑Gruppe, wo ich ein bisschen Kraft schöpfe, aber die Tage fühlen sich oft an, als würde ich nciht mehr weiterkommen.
Wie geht ihr mit solchen Abenden um, wenn das Haus plötzlich so still ist und die Kids Fragen stellen, die keine einfache Antwort haben? Ich freue mich auf eure Tipps und einfach ein offenes Ohr. ❤️
(war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)