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Was war das seltsamste Nicht‑Alkohol‑Ritual, das ihr euch gerade ausgedacht habt
Von dritteReihevor 3 Std.💬 0❤️ 0
Gestern Abend saß ich wieder auf meinem kleinen Balkon, das Licht der alten Eisenlampe flackerte fast wie ein alter Filmprojektor. Der Himmel war ein dünnes Grau, das fast schon nach Regen roch, und ich merkte plötzlich, das ich – seit einem Monat trocken – irgendwie ein kleines Zeremoniell brauche, um den Tag zu beenden.
Also hab ich mir ein altes Kochbuch aus der Jugend geholt, das ich eigentlich nie mehr öffnen wollte – das, in dem ich früher das eine oder andere "Whisky‑Mousse" ausprobiert habe. Stattdessen habe ich die „Zitronen‑Mousse“ ausprobiert, aber ohne Zucker, ohne Sahne, nur mit frischer Zitrone und ein bisschen Honig, weil ich ja nicht ganz auf Süßes verzichten will. Ich hab die Zutaten in einer kleinen Schüssel zusammengeknackt, dann mit einem Schneebesen aus dem Küchenschrank ein bisschen geschlagen, bis es wie leere Luft wirkte. Dann hab ich das Ganze in ein Glas gegossen, das vorher immer mein Schnapsglas war, und mir das Ergebnis wie ein kleines Ritual vor Augen gehalten.
Ich weiß nicht, warum ich das gemacht habe – vielleicht, weil das Glas noch das Echo von vielen Jahren enthält, oder weil das leere Geräusch des Löffels gegen das Glas irgendwie ein „Klick“ war, das ich jetzt vermisse. Während ich das Glas hielt, habe ich mich gefragt: Ist das nur ein halbwegs alberner Versuch, das alte Muster zu ersetzen, oder kann so ein kleines, fast bedeutungsloses Ritual tatsächlich ein bisschen von der Leere füllen, die das Fehlen des Whiskys hinterlässt?
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch in den letzten Wochen ein neues „Zeremoniell“ ausgedacht, das euch hilft, den Tag zu schließen, ohne ein Glas in der Hand zu haben? Vielleicht ein Lieblingssong, ein Spaziergang mit dem Hund, oder das Aufschreiben von drei Dingen, die ihr heute noch sehen konntet? Bin echt gespannt, was da draußen an kreativen Alternativen herumschwirrt. 🙏😊
Was war das seltsamste Nicht‑Alkohol‑Ritual, das ihr euch gerade ausgedacht habt
Von dritteReihe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Gestern Abend saß ich wieder auf meinem kleinen Balkon, das Licht der alten Eisenlampe flackerte fast wie ein alter Filmprojektor. Der Himmel war ein dünnes Grau, das fast schon nach Regen roch, und ich merkte plötzlich, das ich – seit einem Monat trocken – irgendwie ein kleines Zeremoniell brauche, um den Tag zu beenden.
Also hab ich mir ein altes Kochbuch aus der Jugend geholt, das ich eigentlich nie mehr öffnen wollte – das, in dem ich früher das eine oder andere "Whisky‑Mousse" ausprobiert habe. Stattdessen habe ich die „Zitronen‑Mousse“ ausprobiert, aber ohne Zucker, ohne Sahne, nur mit frischer Zitrone und ein bisschen Honig, weil ich ja nicht ganz auf Süßes verzichten will. Ich hab die Zutaten in einer kleinen Schüssel zusammengeknackt, dann mit einem Schneebesen aus dem Küchenschrank ein bisschen geschlagen, bis es wie leere Luft wirkte. Dann hab ich das Ganze in ein Glas gegossen, das vorher immer mein Schnapsglas war, und mir das Ergebnis wie ein kleines Ritual vor Augen gehalten.
Ich weiß nicht, warum ich das gemacht habe – vielleicht, weil das Glas noch das Echo von vielen Jahren enthält, oder weil das leere Geräusch des Löffels gegen das Glas irgendwie ein „Klick“ war, das ich jetzt vermisse. Während ich das Glas hielt, habe ich mich gefragt: Ist das nur ein halbwegs alberner Versuch, das alte Muster zu ersetzen, oder kann so ein kleines, fast bedeutungsloses Ritual tatsächlich ein bisschen von der Leere füllen, die das Fehlen des Whiskys hinterlässt?
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euch in den letzten Wochen ein neues „Zeremoniell“ ausgedacht, das euch hilft, den Tag zu schließen, ohne ein Glas in der Hand zu haben? Vielleicht ein Lieblingssong, ein Spaziergang mit dem Hund, oder das Aufschreiben von drei Dingen, die ihr heute noch sehen konntet? Bin echt gespannt, was da draußen an kreativen Alternativen herumschwirrt. 🙏😊