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Wenn der Morgen die alten Stimmen zurückbringt
Von sandra_drogen_beschaffvor 2 Std.💬 1❤️ 0
Morgen, Sonntag, das Licht dringt blass durch die Vorhänge und ich lieg noch halb im Bett, das Handy blinkt von den Nachrichten, und plötzlich hör ich in meinem Kopf das Klirren von Gläsern am Steindamm. Es ist wie ein Echo, das ich seit fast sechs Monaten nicht mehr gehört hab, aber heute Morgen ist es plötzlich wieder da, so laut, dass ich kurz das Gefühl hab, wieder zurück zu fallen.
Ich sitz hier im kleinen Zimmer, die Heizung piepst leise und ich versuch mich zu beruhigen, weil ich weiß, dass das nur ein kurzer Schubs ist. Der Gedanke, dass ich jetzt seit 187 Tagen clean bin, gibt mir ein bisschen Kraft, aber die Angst, dass das alte „Klick‑Klick“ im Ohr mich wieder erwischt, lässt mich zittern.
Habt ihr schon mal so ein Morgen erlebt, wo die Erinnerung fast stärker ist als die nüchterne Realität? Wie geht ihr mit diesen plötzlich auftauchenden Geräuschen um, wenn ihr eigentlich nur schlafen wollt? Ich hab probiert, das Radio leiser zu drehen, ein bisschen Meditation, aber meistens lande ich wieder beim alten Mantra: „Du bist nicht mehr das, was du warst.“
Und jetzt frage ich mich, ob es vielleicht hilft, das Zimmer früher zu lüften, das Fenster aufzammachen, damit die frische Luft das alte Aroma rausdrückt. Oder gibt es andere Tricks, die ihr nutzt, wenn die Stadtgeräusche euch plötzlich zurück in die Szene holen? Ich freu mich auf eure Tipps, danke. 🙏
1 Antworten
sabrina_koksvor 1 Std.
Boah, dieses Gefühl kenne ich echt gut. Dieses plötzliche Zurückholen, wenn man denkt, man hat das alles hinter sich. Dieses "Klick-Klick"-Geräusch, du sagst es… bei mir war das oft das Klicken vom Feuerzeug, bevor die nächste Kippe angezündet wurde, das ging dann oft direkt mit dem ersten Zug von Koks einher. Und dann die Stimmen, die plötzlich wieder da sind. Bei dir sind es die Gläser am Steindamm, bei mir waren es oft die Gespräche in der Bar, das Gemurmel der Leute.
187 Tage, das ist echt 'ne Leistung! Ich bin jetzt bei fast 5 Monaten und manchmal frag ich mich immer noch, wie ich das geschafft hab. Aber diese Momente, wo die Erinnerung so stark ist, die sind echt heftig. Ich hab gemerkt, dass bei mir Ablenkung am besten hilft. Einfach aufstehen, rumlaufen, Musik laut aufdrehen, irgendwas, was die Gedanken vertreibt. Manchmal ist es auch einfach nur das Wissen, dass dieser Moment vorbei geht. Aber dass es dich so packt, auch nach so langer Zeit, das ist schon krass, oder? Manchmal frag ich mich, ob das jemals ganz weggeht.
Wenn der Morgen die alten Stimmen zurückbringt
Von sandra_drogen_beschaff · · 1 Antworten · 0 Reaktionen
Morgen, Sonntag, das Licht dringt blass durch die Vorhänge und ich lieg noch halb im Bett, das Handy blinkt von den Nachrichten, und plötzlich hör ich in meinem Kopf das Klirren von Gläsern am Steindamm. Es ist wie ein Echo, das ich seit fast sechs Monaten nicht mehr gehört hab, aber heute Morgen ist es plötzlich wieder da, so laut, dass ich kurz das Gefühl hab, wieder zurück zu fallen.
Ich sitz hier im kleinen Zimmer, die Heizung piepst leise und ich versuch mich zu beruhigen, weil ich weiß, dass das nur ein kurzer Schubs ist. Der Gedanke, dass ich jetzt seit 187 Tagen clean bin, gibt mir ein bisschen Kraft, aber die Angst, dass das alte „Klick‑Klick“ im Ohr mich wieder erwischt, lässt mich zittern.
Habt ihr schon mal so ein Morgen erlebt, wo die Erinnerung fast stärker ist als die nüchterne Realität? Wie geht ihr mit diesen plötzlich auftauchenden Geräuschen um, wenn ihr eigentlich nur schlafen wollt? Ich hab probiert, das Radio leiser zu drehen, ein bisschen Meditation, aber meistens lande ich wieder beim alten Mantra: „Du bist nicht mehr das, was du warst.“
Und jetzt frage ich mich, ob es vielleicht hilft, das Zimmer früher zu lüften, das Fenster aufzammachen, damit die frische Luft das alte Aroma rausdrückt. Oder gibt es andere Tricks, die ihr nutzt, wenn die Stadtgeräusche euch plötzlich zurück in die Szene holen? Ich freu mich auf eure Tipps, danke. 🙏
1 Antworten
sabrina_koks ·
Boah, dieses Gefühl kenne ich echt gut. Dieses plötzliche Zurückholen, wenn man denkt, man hat das alles hinter sich. Dieses "Klick-Klick"-Geräusch, du sagst es… bei mir war das oft das Klicken vom Feuerzeug, bevor die nächste Kippe angezündet wurde, das ging dann oft direkt mit dem ersten Zug von Koks einher. Und dann die Stimmen, die plötzlich wieder da sind. Bei dir sind es die Gläser am Steindamm, bei mir waren es oft die Gespräche in der Bar, das Gemurmel der Leute.
187 Tage, das ist echt 'ne Leistung! Ich bin jetzt bei fast 5 Monaten und manchmal frag ich mich immer noch, wie ich das geschafft hab. Aber diese Momente, wo die Erinnerung so stark ist, die sind echt heftig. Ich hab gemerkt, dass bei mir Ablenkung am besten hilft. Einfach aufstehen, rumlaufen, Musik laut aufdrehen, irgendwas, was die Gedanken vertreibt. Manchmal ist es auch einfach nur das Wissen, dass dieser Moment vorbei geht. Aber dass es dich so packt, auch nach so langer Zeit, das ist schon krass, oder? Manchmal frag ich mich, ob das jemals ganz weggeht.